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Autor: Redaktion
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Kategorie: allgemein sommer
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Almrosenzeit: Mai – Juli! Im Kleinwalsertal der Farbe Pink auf der Spur

Blütenrausch von Mai bis Juli: Almrosenwanderungen

AlpenroseVon Einheimischen wie von Wanderern wird sie in jedem Jahr gleichermaßen ungeduldig erwartet: die Almrosenblüte. Von Mai bis Juli sind Berghänge in den Alpen bis hinauf auf 2.800 m Seehöhe weithin sichtbar in knallbuntes Pink und intensives Rot getaucht. Was ist das für eine besondere Blume, deren Name auch „Almrausch“ lautet?

Die Almrose: farbenfroher Alpin-Rhododendron in luftigen Höhen

Die Almrose gehört, botanisch betrachtet, zu den Rhododendren, die wiederum ein Familienmitglied der Heidekrautgewächse sind. Die liebsten Lagen der zähen Alpenblume finden sich ab einer Höhe von 500 m, denn ein wenig Aussicht und reichlich Sonne müssen schon sein. Dabei geht es in der Höhe nur mühsam und langsam voran: Hat die Almrose mal ein Stämmchen von ein bis zwei Zentimetern Durchmesser gebildet, sind immerhin schon an die 100 Jahre vergangen. Fast möchte man meinen, es geht nach dem Motto „Je mühsamer, desto schöner“, denn die Pracht der Almrosenblüte und die Intensität ihrer Farbenpracht steht nach unserer bescheidenen Meinung irgendwie im Widerspruch zur kargen Umgebung, die gleichzeitig die beste Bühne für den Auftritt der floralen Diva bietet.

Hummelgebrumm im Gebirge: die liebsten Gäste der Alpenrose

Wie so viele andere Gebirgspflanzen lockt die Alpenrose langrüsselige Hummeln mit süßem Nektar, damit diese die Bestäubung des Almrauschs quasi im Vorbeifliegen vornehmen. A propos: Ob der Name des Rhododendrons davon rührt, dass die Hummeln von der süßen Götterspeise berauscht werden, ist leider nicht überliefert. Aber eines ist klar: Fraßfeinden gegenüber zeigt sich die spröde Schöne äußerst widerspenstig: Alle Teile der Almrose sind stark giftig. Aber für Wanderer ist ohnehin klar, dass das Schauen, aber nicht das Anfassen Teil der Übung ist. Wiederkäuer wie Rinder meiden das blühende Giftbündel ohnehin konsequent.

Almrosenwanderungen im Kleinwalsertal: auf den Spuren des Almrauschs

Almrosen sind in den Alpen weit verbreitet, aber heute legen wir Ihnen eine Alpenrosenwanderung im Kleinwalsertal besonders ans Herz. Das Kleinwalsertal liegt auf 1.200 m Seehöhe und bietet somit die optimale Höhenlage für die pinke Alpenrose. Bei einer geführten Alpenrosen-Wanderung erfahren Sie mehr über das blühfreudige Wunder der Berge und können diese besondere Rose ganz genau unter die Lupe nehmen.

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