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Autor: Redaktion
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Kategorie: allgemein sommer
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Herbstwanderungen im Alpenvorland

Der Wallberg am Tegernsee

Rottach-Egern/Wallberg-Gipfel ©Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V.Für Herbstwanderungen im Alpen-Vorland ist der Wallberg das ideale Ziel. Auch wenn es einige Menschen noch nicht so ganz wahr haben möchten: Der Herbst ist angekommen und damit neigt sich die Wandersaison allmählich ihrem Ende zu.

Viele Wanderfreunde möchten deshalb noch einige Male die Chance nutzen und auf Tour gehen, bevor der Winter kommt und sie dann auf den Frühling warten müssen. Besonders die Herbstwochenenden laden noch einmal dazu ein, vor Einbruch des Winters wandern zu gehen. Vor allem Tage mit viel Sonnenschein sollten genutzt werden, immerhin verspricht die Natur an solchen Tagen eine wunderbare Kulisse. Mehrtägige Touren bereiten aufgrund des Wetters weniger Freude, aber Tagestouren sind eine gute Wahl.

Für all diejenigen, die im Alpenvorland wandern gehen möchten, haben wir ein tolles Wanderziel ausfindig gemacht. Wir empfehlen den Wallberg, der direkt am Tegernsee liegt und generell ein sehr beliebtes Ausflugsziel ist. Unter anderem haben wir den Berg gewählt, weil er gut zu erreichen ist. Wer zum Beispiel in München wohnt, kann den Berg mit dem Auto innerhalb von 35 Minuten erreichen. Außerdem ist das Ziel auch mit der Bahn sehr gut erreichbar.
Andere attraktive Routen für Wanderbegeisterte können auf Trax.de gefunden werden.

Der Berg selbst ist aufgrund seiner Lage am See sogar weit über die bayerischen Grenzen hinaus bekannt. Als Ausflugs- und Wanderziel ist er im Herbst vor allem deshalb zu empfehlen, weil man vor Ort auf eine gute Infrastruktur stößt. Sowohl im Tal als auch am Gipfel findet man bei schlechtem Wetter guten Unterschlupf. Zumal am Gipfel ein Restaurant mit tollem Panoramablick wartet – schöner kann man den Herbst im Grunde nicht genießen.

Für die Tagestour empfiehlt es sich, gleich am frühen Morgen zu erscheinen. Zum einen ist ein Beginn am frühen Morgen zu empfehlen, weil man so die Gewissheit hat, dass man vor der Eintritt der Dämmerung (die jetzt im Herbst schon sehr früh kommt) wieder zurück ist. Zum anderen ist in den Morgenstunden noch nicht allzu viel Betrieb am Berg.

Wer mit dem Auto anreist, fährt am besten direkt zum Parkplatz am Wallberg. Von dort aus begibt man sich auf den so genannten Sommerweg, der auf den Routenschildern mit „WB“ gekennzeichnet ist. Im Anstieg gilt es gut 900 Höhenmeter zu überwinden, die gesamte Wanderstrecke beläuft sich auf knapp 6 Kilometer. Wanderer, die mit durchschnittlichem Tempo unterwegs sind, benötigen für die Tour zum Gipfel rund zweieinhalb Stunden.

Etwa 100 Meter unter dem Gipfel befindet sich die Bergstation mitsamt Restaurant. Vor dort aus führt kein Weg zum Gipfel, stattdessen gilt es ein Steinfeld zu überwinden, festes Schuhwerk wird daher dringen empfohlen. Nachdem man die Aussicht auf dem Gipfel genossen hat, bietet es sich an, den Panoramablick im Restaurant zu genießen. Je nach Uhrzeit kann dann auch schon ein Mittagessen eingenommen werden.

Alternativ wäre es auch möglich, im Tal zu essen. Wer schnell hinab kommen möchte, fährt einfach mit der Gondel. Sofern einem mehr am Wandern liegt, begibt man sich Fuß in das Tal. Über das Wallbergmoos kehrt man wieder ins Tal Richtung Parkplatz zurück, der Abstieg dauert ebenfalls rund zweieinhalb Stunden.

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