Besinnlich durch den Frühling – auf Pilgerwegen durchs Saarland

Ein Erlebnis für Geist und Körper.

Das Saarland ist gerade jetzt, wo der Frühling alles zum Blühen und Sprießen bringt, ein wahres Paradies für Wanderer. Das Saarland ist das kleinste Bundesland Deutschlands und grenzt an der einen Seite an Rheinland-Pfalz und auf der anderen an die französische Region Lothringen sowie an den luxemburgischen Distrikt Grevenmacher. Diese Lage gibt dem Saarland ein ganz eigenes Flair. Traumhafte Seen, bezaubernde Burgen und Schlösser, sanft dahinplätschernde Bäche und mächtig aufragende Felsen machen das Saarland zu einem wahren Schmuckkästchen. Die unmittelbare Nähe zu Frankreich hat nicht zuletzt in der Küche der Region deutliche Spuren hinterlassen. So ist es kaum verwunderlich, dass es hier für Feinschmecker eine umfangreiche Auswahl exzellenter Lokale zu entdecken gibt. Vom gutbürgerlichen Gasthaus bis hin zum sternedekorierten Restaurant, merkt man, dass sich hier eine ganz eigene Küchenkultur entwickelt hat, die es allemal wert ist, entdeckt zu werden.

Zeit zu reflektieren – in beschaulichem Tempo über die pittoresken Pilgerwege des Saarlands.

Eine der schönsten Arten das Saarland zu entdecken, sind die zahlreichen, wunderschönen Pilgerwege, die sich wie ein Netz durch die malerischsten Winkel des Saarlands ziehen. Am wichtigsten sind da natürlich die verschiedenen Abschnitte des berühmten Jakobsweges, der sich quer durch Europa zieht und letztendlich ans Grab des Apostels Jakobus im spanischen Santiago de Compostela führt.

Gerade in den letzten Jahren hat man sich im Saarland der Pflege und Wiederbelebung vieler zum Teil schon beinahe in Vergessenheit geratener, historischer Wege gewidmet. Die Pilgerwege führen einen vorbei an den schönsten landschaftlichen Wegpunkten und orientieren sich dabei immer wieder an traditionellen Pilgerorten. So sind die Wege dann auch gesäumt von Wallfahrtskapellen und Wegekreuzen, die den Pilger dazu einladen innezuhalten und sich der Andacht zu widmen.

Ein meditatives Erlebnis für Genießer.

Um die Schönheit der Saarländer Pilgerwege würdigen zu können, braucht man aber kein tiefreligiöser Mensch zu sein und auch die Leidensfähigkeit die viele Pilger, die hier schon vor hunderten Jahren untwerwegs waren mitgebracht haben, braucht der moderne Wanderer sicherlich nicht zu beweisen. Hier findet jeder etwas für sich.

Ein unvergessliches Erlebnis.

Wenn sich die vom Pilgerweg zu erwartende innere Einkehr eingestellt hat, bietet die Einkehr in die irdischeren Lokalitäten des Saarlands einen gelungenen Tagesabschluss: Sie haben Saarländer Dibbelabbes noch nicht probiert? Dann wird es aber Zeit – wir wünschen guten Appetit!

Redaktion
Autor: Redaktion