Relaxen auf der Alm – Landluft schnuppern im Hotel Edelweiss Wagrain.

Wanderurlaub im Hotel Edelweiss Wagrain.

Urlaub am Lande ist im Hotel Edelweiss nicht nur so eine Schlagzeile, hier kann man die Idylle des Landlebens so direkt wie sonst kaum wo erleben. Nach den verregneten Tagen im Juni war es für uns definitiv an der Zeit, uns etwas Urlaub zu gönnen. Unsere Wahl ist dabei auf das Hotel Edelweiss gefallen – wir kennen die Gegend rund ums Salzburger Wagrain im Pongau schon sehr gut aus dem Skiurlaub. Das Skigebiet Ski Amadé ist für uns als leidenschaftliche Hobbywedler immer schon eines unserer liebsten Urlaubsziele gewesen, deswegen sind wir mit der Umgebung schon sehr vertraut. Vom Sehen her kennen wir das Edelweiss deswegen schon – es liegt nämlich direkt an der Piste – zu Gast waren wir hier allerdings noch nicht.

 Auf Du und Du mit der Kuh – die Alm vor der Haustüre.  

Wir sind eigentlich beide nicht so die großen Fans von ländlichem Kitsch, gerade deshalb hat uns die Verbindung zwischen traditionell und modern im Edelweiss gleich gefallen– wahrscheinlich, weil es einfach authentisch ist. Nach unserer Ankunft waren wir übrigens ziemlich baff – wir hatten das Hotel eben noch in der tiefverschneiten Winterlandschaft und der angrenzenden Piste im Kopf und haben es erst gar nicht wiedererkannt. Es steht auf der Weberlandl Alm, mitten in einem saftig grünen Teppich aus dichtem Gras. Der Ausblick ist natürlich genauso beeindruckend wie im Winter: Das Hotel liegt nämlich auf ungefähr 1200 Metern, was man beim ersten Wanderausflug auch gleich merkt. Aber auch wenn einem am Anfang etwas schneller die Puste beim Wandern ausgeht, hat man sich sehr schnell an die Höhe gewöhnt. Die Höhenluft ist nicht zuletzt einer der Hauptgründe, warum wir gerade hierhergekommen sind – für uns ist die Landluft ein echter Luxus; einfach mal tief einatmen, spitze.

Ich pflück dir ein Edelweiß – Wandern direkt vom Hotel weg.

Nach unserer Anreise sind wir wie gewohnt erst mal auf unsere Zimmer gestürmt, um alles zu begutachten. Die Zimmer sind liebevoll eingerichtet – die Einrichtung ist ziemlich komplett aus Holz – trotzdem sind sie sehr hell und bieten alles was wir uns heute so von einem modernen Hotel erwarten; das Edelweiss ist ja auch ein Vier-Sterne-Hotel. Wir haben uns für das Familienzimmer entschieden, weil wir Tobias mit dabei hatten. Der ist allerdings gleich in den Jugendraum abgebogen, der unter anderem einen Billiardtisch, einen Tischfussballtisch, Dartboards und Surfstationen hat. Es hat einiges an Überredungskunst gekostet, um ihn zu einer Wandertour über die Alm zu überreden.

Es war aber dann ein tolles Erlebnis für uns alle und das Wetter hat auch gepasst, ein echter Traumtag. Übrigens hat in unserem Zimmer schon ein Wanderrucksack auf uns gewartet, eine tolle Idee – wir haben uns total darüber gefreut. Gerade was das Wandern angeht, war das Hotel Edelweiss für uns im Nachhinein eine goldrichtige Wahl, direkt vor dem Hotel kann man zu mehreren traumschönen Wanderrouten aufbrechen.

Hüttencharme deluxe – nach der Almwanderung ab in den Wellnessbereich.

Unsere Alpentouren waren zwar unvergesslich schön, aber auch ganz schön anstrengend. Am Ende unserer ersten Tour wollten wir alle nur noch schnell raus aus den Wanderschuhen und rein in den Wellnessbereich. Der wiederum hat unsere Erwartungen um einiges übertroffen. Das Schwimmbiotop kannten wir ja schon von Bildern, in echt war es aber noch um einiges schöner. Was uns aber total gefallen hat, war die Sauna mit Blick raus ins Alpenpanorma, das haben wir so noch nirgends gesehn. Ich habe mir zu guter Letzt auch noch eine Ayurvedamassage gegönnt – ein absoluter Traum nach unserem Marsch über die Alm. Insgesamt waren wir ein Woche lang hier und haben echt eine einmalig gute Zeit gehabt – auch das Essen war sehr gut und hat uns vor allem einige lokale Schmankerl nähergebracht, die ich sicher mal zuhause nachkochen werde. An die Stadtluft müssen wir uns erst wieder gewöhnen – ich habe das Gefühl, dass wir schon bald wiederkommen; spätestens aber in der kommenden Skisaison.

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Autor: Redaktion