Das Wipptal im Sonnenrausch

Das sonnigste Plätzchen im ganzen Wipptal.

Das Tiroler Wipptal mit seinen zahlreichen Seitentälern ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in Österreich und bietet mit seiner unglaublich schönen Naturlandschaft einen unvergesslichen Rahmen für Wandertouren.

Einer der schönsten und sonnigsten Orte im langen Talverlauf des Wipptals ist die Ortschaft Trins. Obwohl sich mehr als 300 Kilometer an gut ausgebauten Wanderwegen quer durch die Umgebung ziehen und zahlreiche Wanderer jedes Jahr hierherkommen, ist die Gemeinde sehr ruhig und besitzt einen unverfälschten Charme, der einem in Erinnerung bleibt.

Die Wanderung ist nicht nur wegen des atemberaubenden Sarnthein-Wasserfalls unvergesslich.

Trins ist der Ausgangspunkt für eine der schönsten Wandertouren im ganzen Wipptal, beziehungsweise genau gesagt im Gschnitztal, einem Seitental des Wipptals. Die Tour ist geradeinmal 12 Kilometer lang und eignet sich deswegen besonders für einen angenehmen Halbtagsausflug mit der ganzen Familie. Je nach Tempo und Kondition der Wanderer braucht man etwa zweieinhalb bis dreieinhalb Stunden von Anfang bis Ende. Gerade im Herbst ist diese Tour absolut zu empfehlen – weil es hier besonders sonnig ist, kann man noch entspannt wandern, wenn andernorts bereits reichlich Schnee liegt.

Eine angenehme Wanderung für die ganze Familie mit einzigartigen Fixpunkten.

Der Einstieg der Tour ist leicht mit dem Auto zu erreichen –am besten ist es, wenn man mit dem Auto direkt nach dem Trinserhof parkt. Die Tour ist bestens ausgeschildert und setzt deswegen keinerlei Navigationskenntnisse voraus. Ein paar Minuten nachdem Einstieg gelangt man auch schon zum ersten Fixpunkt der Tour – der Barbara Kapelle. Schon von Weitem kann man das große hölzerne Doppelkreuz erspähen, das Ort und Kapelle vor Unwettern schützen soll (es wird deswegen auch oft Wetterkreuz genannt). Von hier aus führt schließlich ein schmaler Pfad zum Highlight der Wanderung – dem Sarnthein Wasserfall. Eindrucksvoll stürzt der Padasterbach über zwei große Felsstufen hinunter ins Tal. Wer die Wanderung etwas abkürzen möchte, hat übrigens schon hier die Möglichkeit ins Tal abzusteigen.

Einkehren bei Freunden.

Das Wipptal ist nicht nur für seine Naturlandschaft, sondern auch für seine Gastfreundlichkeit bekannt. Rund um Trins gibt es mehrere urige Hütten, wo man einkehren und die letzte Wandertour noch einmal geistig Revue passieren lassen kann. Zu empfehlen wäre da etwa die Jausenstation Pumafalle, direkt am Wanderweg, die übrigens auch wunderschöne, rustikale Gästezimmer anbietet.

 

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Autor: Redaktion