Neue Wanderwege in Deutschland

Bestens ausgerüstet auf den neuen Wanderwegen Deutschlands

Auch 2014 kamen erneut viele neu zertifizierte Wanderwege zu den bisher vorhandenen Wegen hinzu. Seit einigen Jahren konzentrieren sich ja zahlreiche Regionen in Deutschland auf diesen Zweig des Tourismus. Das liegt wohl nicht zuletzt daran, dass immer mehr Menschen den Drang verspüren, sich im Urlaub zu bewegen, die Natur zu erleben und stets Neues zu entdecken. Diesem Trend sind allerdings nicht nur die jungen Menschen verfallen, vor allem wir sogenannten Best Ager, also die Altersgruppe ab 50 Plus. Für Hotels und andere gastronomische Betriebe ist solch eine Zielgruppe schließlich besonders gern willkommen. Immerhin gehören wir zum Großteil zu einer meist gut situierten und damit zahlungskräftigen Zielgruppe, die zudem auch noch Zeit in der Nebensaison hat. Damit dürfte es kein Wunder sein, dass die touristischen Verbände mehr und mehr auf Wander-, Rad- und andere Freizeitangebote setzen. So zeigt es sich auch 2014 mit den neuen wanderbaren Wegen, von denen wir einige bereits besucht haben. Hiervon möchte ich gern berichten und auch allen Wanderfreunden ein paar Tipps zur Ausrüstung geben, schließlich ist nicht jeder Wanderweg gleich und bedarf einer unterschiedlichen Herangehensweise.

Die neuen Wanderwege 2014 in Deutschland

Insgesamt haben wir es bisher geschafft, uns vier neu zertifizierte Wanderwege anzuschauen und natürlich auch zu erwandern. Natürlich nie die komplette Strecke, aber wir haben versucht, uns jeweils ein umfangreiches Bild erstellen zu können.

1. Bergischer Weg

Unweit von der Heimat entfernt, war unsere erste Station der Bergische Weg mit Start im Ruhrgebiet. Was uns sehr gut gefallen hat, ist die Abwechslung, die die Strecke bietet, was die Sehenswürdigkeiten betrifft. Von Natur, über Burgen, kleinen Dörfern bis hin zu einfach schönen Aussichten ist wirklich alles dabei. Unser Abschnitt war leicht zu begehen und wirklich hilfreich war, dass wir uns selbst eine Brotzeit eingepackt hatten. In den Dörfern gibt es natürlich ausreichend Möglichkeiten zum Einkehren, aber zwischenzeitlich sind die Strecken ohne doch recht lang.

Die Fakten:

• Länge: 262 Kilometer in 13 Etappen

• Start: Baldeneysee, Essen

• Ziel: Drachenfels, Königswinter

2. Lahnwanderweg

Im April ging es dann Richtung Lahn, ein wirklich schöner Fluss, an dem es Zahlreiches zu sehen gibt. Das tolle hier waren die Klettersteige, auch wenn wir diese nicht genutzt haben, aber die Abwechslung ist definitiv ein dickes Plus. So gibt es auch verschiedenste Höhenunterschiede. Glücklicherweise hatten wir gutes Schuhwerk dabei, was im Grunde bei Wandertouren immer ein Muss ist. Mein Mann hatte sie leider etwas zu eng gekauft. Also unbedingt drauf achten, diese lieber eine halbe Nummer zu groß zu kaufen. Das erspart schließlich unangenehme Schmerzen. Highlight waren für uns schließlich die tollen Ausblicke auf die Natur mit ihren schönen und dichten Wäldern.

Die Fakten:

• Länge: 290 Kilometer in 19 Etappen

• Start: Lahnquelle

• Ziel: Niederlahnstein

3. Moselsteig

Leider haben wir es nicht geschafft bei der offiziellen Eröffnung im April mitzuwandern, so dass wir uns im Mai ein Wochenende dafür Zeit genommen haben. Besonders gut hat uns die einmalige Kulturlandschaft an der Mosel gefallen, also die zahlreichen Weinberge in den Steilhängen. Insgesamt sind wir vier Etappen gewandert, von der ältesten Stadt Deutschlands Trier bis in den Weinort Neumagen-Dhron. Unterwegs gab es zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, ein Lunchpaket war dementsprechend überhaupt nicht nötig. Die Gastronomie war bestens auf uns Besucher eingestellt und natürlich nicht zu vergessen: Der einmalige Riesling-Wein. Allerdings war es an dem Wochenende etwas kalt, so dass uns unsere Outdoorjacken echt gerettet haben. Kann ich im Übrigen nur empfehlen, sich eine gute und vor allem atmungsaktive Jacke zu kaufen. Wir hatten unsere damals bei mysportworld im Internet gefunden. Beim Kauf hatten wir schon darauf geguckt, eine hochwertige Markenjacke zu bekommen. Bei dem Anbieter gab es schließlich eine große Auswahl.

Die Fakten:

• Länge: 365 Kilometer in 24 Etappen

• Start: Grenzort Perl (deutsch-französisch)

• Ziel: Koblenz

4. Geroldsecker Qualitätsweg

Zum Schluss sind wir noch in den Schwarzwald gefahren. Wir wollten uns unbedingt diese einmaligen Waldlandschaften ansehen. Obwohl der gesamte Qualitätsweg gerade einmal 35 Kilometer aufweist, waren wir doch von seiner Vielfältigkeit überrascht. Ein Highlight war auf jeden Fall die Burgruine Hohengeroldseck mit Ihrem mittelalterlichen Flair und einmaligen Ausblicken. Auch die Burgführung hat uns gut gefallen, die wunderbar und wirklich mittelalterlich inszeniert wurde. Ein weiteres Highlight war für uns der Aktiv-Park zwischen Seelbach und Wittelbach. Hier erfuhren wir viel Abwechslung, was die Freizeitangebote betrifft. Wir haben uns zwar eher auf die ruhigen Sachen konzentriert wie Golf, Wassertretstellen und halt auch Wandern, aber schön war auch zu sehen, dass Familien und auch junge Leute die Angebote nutzten.

Die Fakten:

• Länge: 35 Kilometer

• Start: Lahr-Reichenbach

• Ziel: Hammerschmiede in Reichenbach

Redaktion
Autor: Redaktion