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Foltermuseum

Foltermuseum

Folter in der Vergangenheit und Gegenwart

Seit der Hälfte des 18. Jahrhunderts aus den europäischen Gesetzesbüchern verschwunden, sind Folter und Misshandlungen noch in 150 Ländern dieser Erde grausame Realität.

Es scheint, die Folter lasse sich trotz unzähliger Initiativen nicht staatlicher als auch staatlicher Natur, nicht ausrotten. Oder vielleicht doch? Ist unsere so weit entwickelte Gesellschaft unter Umständen vielleicht doch in der Lage dieserlei Menschenunwürdiges für immer von unserem Erdball zu verbannen? Die Antwort bleibt offen, die Hoffnung erhalten.

Die Initiatoren des Foltermuseums auf der Burg Sommeregg in Seeboden haben sich zum Ziel gesetzt, durch Aufklärung die Folter zu bekämpfen.

Methoden, Geräte und der Henker

Im Foltermuseum werden Geräte und Methoden, wie die Daumenschraube, der Stachelstuhl, der Scheiterhaufen oder die Wasserfolter dargestellt.

Auch die Hintergründe und Auswirkungen der Folter werden hier behandelt. So nahm der Henker oder auch Scharfrichter genannt, eine wesentliche Rolle der Folter in der Vergangenheit ein. Er gehörte zu jenen „ehrlosen“ Leuten, mit denen man jeden Kontakt zu vermeiden hatte, wollte man nicht selbst von dieser „Ehrlosigkeit“ betroffen sein. Er wurde aufgrund seines erschaudernden Rufs auch oft als Exekutor eingesetzt, da das Volk lieber dazu bereit war, seine Schulden zu bezahlen, als mit ihm in Kontakt zu treten.

Sonderausstellung von Amnesty International

Amnesty International ist mit ihrer Sonderausstellung „Folter in der Gegenwart“ an der Initiative des Museums beteiligt. Die Menschenrechtsorganisation bekämpft im Speziellen zwei Hauptursachen der Folter: Diskriminierung von Menschen und die Straffreiheit für Folterer:

„Folter bedeutet die Entmenschlichung des Opfers. Sozial, politisch oder ethnisch begründete Diskriminierung ist der erste Schritt zu Folter und Misshandlung. Rund um den Erdball können Menschen andere Menschen straffrei foltern. Und mehr als von jedem anderen Sachverhalt geht von der Straflosigkeit die Botschaft aus, dass Folter - obwohl verboten - toleriert wird.“

Quelle: www.amnesty.at

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