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Landschaftsmuseum

Lungauer Landschaftsmuseum

Geschichte Hautnah erleben

Das Landschaftsmuseum, untergebracht in der Burg Mauterndorf, beherbergt nur Exponate aus dem Lungau, die von der Bevölkerung als Leihgabe oder Schenkung zur Verfügung gestellt wurden und so einen Einblick in das Leben und die Geschichte dieser Region geben.

In der Eingangshalle erwarten den Besucher Ölgemälde des Pfarrers und Malers August Schreilechner, eine Literatursammlung über die Region und mehrere Publikationen von Michael Dengg, die bis heute als Standardwerke der Lungauer Volkskultur und des Brauchtums gelten. Die Geschichte vom Saumpfad bis zur Tauernautobahn steht im nächsten Raum im Vordergrund, eine besondere Attraktion ist hier die im Modell nachgebaute Taurachbahn. In der anschließendenTrachtenstube sind Männer- und Frauengewänder sowie aufwendige und künstlerische Handarbeiten zu besichtigen.

Der zweite Stock ist den Themen Jagd, Wald, Mineralien und den heimischen Tieren gewidmet. Der Erfindungsgeist der Lungauer zeigt sich nicht nur in den umgebauten "Wilderergewehren", sondern auch in makaberen, aber wirkungsvollen Mausefallen. Zahlreiche Trophäen zeugen von der großen Bedeutung, die die Jagd im Lungau spielt. Im Dr. Peter Winsperger-Zimmer, erfährt man Interessantes über Mineralien und den Bergbau im Lungau. Danach tritt man ein in die heimische Tierwelt und lässt sich von einer Sammlung von über 400 Schmetterlingen bezaubern.

Wieder ein Stockwerk höher, bekommt man Einblick in die Lungauer Siedlungs- und Hofformenund in die bäuerliche Arbeits- und Lebenswelt. Weiter gehts zu einer Sammlung sakraler Gegenstände und in die fast völlig vertäfelte "Landsknechtstube", in der schon vor über 400 Jahren die Soldaten verschiedene Zeichnungen in die Holzwände schnitzten und man heute in die Welt der Burgen und Ruinen eintaucht.

Die letzten Räume des Museums sind im Südturm untergebracht. Vorbei an einer Bauernstube und hinauf über eine steile Treppe, wird altes Brauchtum, wie das Osterfeuer, die Prangstangen, der Almabtrieb, Buttermodeln, der Samson oder die Sauschneider wieder lebendig. Erklimmt man auch noch die letzten Stufen bis unter das Dach des Südturmes, hat man einen wundervollen Rundblicküber Mauterndorf bis hin zu den Bergen.

Nur wenige Meter nach dem Nordausgang der Burg, kann man noch die Museumsmühle im Stampflgraben besichtigen.

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