• Tourismusverband Lungau
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Strecke

Streckenbeschreibung des Murradwegs

Start im Nationalpark Hohe Tauern, am Mur-Ursprung

Der Murradweg beginnt im sonnigen Lungau, im Schatten von eisbedeckten Dreitausendern. Der Mur-Ursprung befindet sich im Nationalpark der Hohen Tauern.

Der Aufstieg bis zur Sticklerhütte, in 1752 Metern, ist für Bergfreaks auch mit dem Fahrrad möglich. Wasserfälle, schroffe Felswände und die faszinierende Bergwelt sind der Lohn für die Mühe.

Start des Murradweges ist in der Nationalparkgemeinde Muhr.Bevor es richtig los geht, sollte aber der Lungau genau erforscht werden. Volkstümliche Bräuche, wie der Riese „Samson" oder die„Prangstangen" sind Zeugnis der eigenständigen Kultur des sonnenreichen Hochtales. Hübsche Dörfer, das SchlossMooshain, vor allem aber auch das flache Weideland, umgeben von Bergen und waldbedeckten Hügeln, laden zum längeren Verweilen ein.

Zur Salzburger Landesgrenze

Dann geht' s hinunter zur Landesgrenze, das Salzburger Land verabschiedet sich mit der „Burg Finstergrün". Durch ein enges Tal radelt man oberhalb der Mur auf nicht immer befestigten Wegen der Brauereistadt Murau entgegen. Dass hinter Murau noch ein Stück Radweg fehlt und man deshalb ein paar Kilometer auf der Durchzugstraße zurücklegen muss, tut angesichts der weich geformten, waldbedeckten Berge, die das Tal säumen, der Radlerfreude keinen Abbruch.

 

In die "Grüne Mark"

Die „Grüne Mark", wie die Steiermark wegen ihres Waldreichtums auch gerne genannt wird, präsentiert sich nun von ihrer schönsten Seite. Da und dort ragt eine trutzige Burg aus dem dichten Blätterdach hervor. Jede Burg steht zur nächsten in Sichtweite, sodass durch dieses System im Zeitalter vor der Erfindung des Telefons, Nachrichten rasch von einer Festung zur anderen vermittelt werden konnten.

Ab Unzmarkt verläuft der Murradweg auf der ehemaligen Hauptstraße; dank der neuen Bundesstraße jenseits der Mur, der vielen Kurven und einem ständigen Auf und Ab, gestaltet sich die Fahrt auch hier sehr vergnüglich. Die Seetaler Alpen drängen die Mur nach Norden ab und von Norden reichen die Ausläufer der Seckauer Alpen an den Fluss heran. Nach dieser Enge breitet sich das ebene Aichfeldaus, beherrscht von der erhabenen Handelsstadt Judenburg. Vom mächtigen Stadtturm aus, genießt man einen herrlichen Ausblick. Mitten im Aichfeld liegt Zeltweg, weltweit durch den Österreichring bekannt.

Bei Knittelfeld verengt sich das Tal erneut und die Reise geht nun durch das traditionelle Zentrum der Eisenverarbeitung. Das Tor zur steirischen Eisenstraße ist Leoben. In dieser Region bestimmen der Bergbau und die Metallindustrie Leben und Kultur. Dennoch wird die Fahrt auf dem Murradweg von den Industrieanlagen kaum beeinträchtigt. Viel zu sehr ist man bemüht, die Radreisenden auf angenehmen Wegen zu leiten und die interessanten Seiten der Eisenverarbeitung darzustellen.

Nach Bruck an der Mur

Schon ist Bruck an der Mur erreicht, hier bekommt die Mur durch die Mürz Zuwachs. Quasi mit vereinten Kräften bahnt sich der Fluss nun einen Weg zwischen der Leinalpe und den Fischbacher Alpen nach Süden. Hier wird das Radfahren wieder zum Vergnügen, denn ein schön angelegter Radweg führt zwischen Berg und Mur nach Frohnleiten. Weiter geht´s am Schloss Rabenstein und am Österreichischen Freilichtmuseum Kleinstübing vorbeii.

Hinein in die steirische Landehauptstadt

Etwas kompliziert gestaltet sich die Einfahrt nach Graz, man kann es aber einfacher haben und macht bei der Gelegenheit einen kleinen Umweg zum Schloss Eggenberg. Eigentlich ist man in der steirischen Hauptstadt mit dem Rad recht gut unterwegs und so kann man die Kulturschätze und das Flair der Stadt auch vom Sattel aus erleben. Wenn man es nicht allzu genau nimmt, könnte man sagen, von Graz nach Bad Radkersburg gibt es durchgehend einen Radweg. Nun zumindest aus der Stadt hinaus fährt man einfach immer der Nase nach, oder besser, immer der Mur entlang.

 

In die Südsteirmark

Die Tour führt nun durch das ebene Grazer und Leibnitzer Feld, nichts als kleine Bauerndörfer, Mais- und Gemüsefelder, und das Wichtigste: die Kürbisfelder, Herkunft der steirischen "Kernenergie". Doch am Horizont zeichnen sich schon die nächsten Hügel ab, die Südsteirischen Weinbergeübernehmen nun das Regiment. Abertausende Weinreben ziehen die steilen Hänge hinauf, auf den Bergrücken sitzen die Winzerdörfer und allgegenwärtig das hölzerne Klappern der Weltuhr desKlapotetz. Sie stehen zu hunderten draußen in den Weingärten. Der fruchtige Welschriesling lockt immer wieder zu einem „Seitensprung", denn der Radweg führt direkt an der Mur durch die Aulandschaft.

Ab Spielfeld bildet die Mur die Grenze zwischen Österreich und dem jungen Staat Slowenien. NachBad Radkersburg ist es nur mehr ein Katzensprung. Bei einem guten Tropfen des südsteirischen Weines, lässt man die Reise ausklingen oder entspannt sich im behaglichen Thermalbad.

Quelle:  www.lungau.at

 

 

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