• Tourismusverband Lungau
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Speiereck-Scharek

Vom Speiereck auf das Schareck

Damit wir das Schareck auch tatsächlich erreichen, müssen wir ausdauernd wandern und Bergerfahrung besitzen. Wollen wir es uns gemütlicher machen, gehen wir einfach ein Stück von Gipfel zu Gipfel Richtung Schareck. Von Mauterndorf bringt uns die Bergbahn schnell und bequem Richtung Großeck.

Startpunkt: Mauterndorf im Lungau
Ankunftspunkt: Schareck
Wegnummer:
Schwierigkeitsgrad: mittel

Gehzeit: 5 Stunden - 5.5 Stunden
Höhenunterschied: 600 m
Wegbeschaffenheit: Almboden, Fels/Geröll
Ausrüstung: Bergausrüstung

Begehbar in folgenden Monaten: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Zwischen Speiereck und Hollerberg, der sich links von uns erstreckt, liegt ein Sattel, von dem eine Sage folgendes erzählt: Im 18. Jahrhundert ging dort zur kalten Jahreszeit ein Kind verloren, das auf wundersame Weise ohne Nahrung und nur mit einem Hemdchen bekleidet wohlbehalten gefunden und seinen Eltern wieder zurückgebracht wurde. Ein Votivbild auf einer uralten Lärche am Sattel legt beredtes Zeugnis davon ab. Eine kleine Wanderung, die wir später unternehmen könnten, würde uns auf diesen Übergang zwischen Mauterndorf und St. Michael, wo sich das Bild befindet, führen.

Von der Bergstation steigen wir entweder direkt über einen Rücken auf den Kleinen Lanschütz hinauf, oder wir gehen nach Süden durch Bergwald zur Sonnenalm und weiter zur Peterbauernalm. Nun wandern wir auf breitem Weg über weite Almen mit viel Wacholder und einer Mischung aus Almrausch, Preisel- und Rauschbeere durch letzte Lärchen- und Fichtengrüppchen hinauf. Im Norden sehen wir großflächige Weiden und etwas Wald, im Süden eröffnet sich ein herrliches Bergpanorama. Tief unten im nördlich von uns gelegenen Tal, fließt der Trogbach, welcher nahe Mauterndorf ein ganz besonderes, idyllisches, einsames Plätzchen geschaffen hat- die Frauenhöhle. Der Sage nach versteckten sich hier während der Türkeneinfälle die Frauen der Umgebung solange, bis die Eindringlinge wieder abzogen.

Einige kleinere Teiche und Paragleiter-Startplätze hinter uns lassend, marschieren wir Richtung Bergstation eines weiteren Liftes. Dort nehmen wir einen Steig, der uns über steilere Serpentinen rasch zum Gipfel des Speierecks bringt. Wir befinden uns jetzt auf Hochalmen, die hier durch kurzrasige, endlose Wiesen, kleine Seen und nicht zu steiles Gelände charakterisiert sind. Im Süden erblicken wir tief im Tal die großen, landschaftlich reizvollen Mur-Mäandern.

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