Giglach-Höhenweg

Giglach-Höhenweg

Der Höhenweg nach Giglach

Von der Hochwurzenhütte führt, ähnlich dem Planai-Höhenweg, eine Überschreitung über den von der Hochwurzen nach Süden ziehenden Kammverlauf bis zur Ignaz-Mattis-Hütte am Giglachsee. Eine Wanderung durch großartige Hochgebirgslandschaft, die über mehrere Gipfel führt und neben Ausdauer auch gute Ausrüstung und Trittsicherheit verlangt.

Startpunkt: Hochwurzenhütte
Ankunftspunkt: Ignaz-Mattis-Hütte
Wegnummer: 60, 773
Schwierigkeitsgrad: Keine Zuordnung

Gehzeit: 5 Stunden - 6 Stunden
Wegbeschaffenheit: Schotter, Wald, Wiese, Almboden
Ausrüstung: Wanderschuhe

Begehbar in folgenden Monaten: April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Tourenbeschreibung:

Vom Parkplatz der Hochwurzen führt Weg Nr. 60 zunächst über die Kleine Wurzen in den Hüttecksattel. Über den dicht bewaldeten Kammverlauf führt der Steig schon nach wenigen Minuten über den neu angelegten Weg auf den langgezogenen Grasrücken des Rossfeldes hinauf. Von diesem leicht erreichbaren Aussichtsberg gelangt man in südlicher Richtung absteigend in die Senke des Latterfußsattels mit Wegweiser für mehrere Abzweigungen.

Den weiteren Wegverlauf bildet der aus dem Obertal kommende Weg Nr. 773, der nun aus dem Sattel durch einen mit vielen Zirben durchsetzten Kampfzonenwald auf den beliebten Aussichtsgipfel der Guschen hinaufführt.

Nun beginnt der hochalpine Charakter des Weges. Vom Gipfelkreuz der Guschen führt der Weg zunächst über den Schneidergipfel und über die Westflanken des Hochfeldes und der markanten Erhebung des Schiedecks, 2339 m. Ein kurzer Anstieg, bietet den Besuch dieses schönen Gipfels an. Zwei nun folgende Bergseen, der Klammsee und der Brettersee, sowie die mit ihrer Ostwand zugeneigte Kampspitze, mit den kühn geformten Kampzähnen, sind das Kernstück dieses großartigen Weges.

Den Schluss bilden viele kleine Serpentinen, die sich über einen Steilhang zur Ignaz-Mattis-Hütte hinab schlängeln. Diese Hütte ist mit ihrer Höhenlage von 1986 m einer der höchstgelegenen Stützpunkte in den Schladminger Tauern.


Quelle: Wanderführer Dachstein-Tauern, Regionalverband Dachstein-Tauern

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