Hochgolling

Hochgolling

Höchste Erhebung in den Niederen Tauern

Der Hochgolling ist die höchste Erhebung in den Niederen Tauern. Die von Norden düster wirkende Felsgestalt vermittelt dem Betrachter den Ernst der Hochgebirgslandschaft. Seine mächtige Nordwand mit den nach Ost und Nord-West abstreichenden Graten bietet auch für den Kletterer ein reiches Betätigungsfeld.

Startpunkt: Gollingscharte
Ankunftspunkt: Hochgolling
Wegnummer: 778
Schwierigkeitsgrad: Keine Zuordnung

Gehzeit: 3 Stunden - 4 Stunden
Wegbeschaffenheit: Schotter, Wald, Wiese, Almboden, Fels/Geröll
Ausrüstung: Wanderschuhe

Begehbar in folgenden Monaten: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Tourenbeschreibung:

Der Normalanstieg führt von der Gollingscharte über den von Erzherzog Johann im Jahre 1817 begangenen Weg zum Großteil über die Westflanke. Im oberen Teil gibt es eine Gratvariante mit interessanten Kletterstellen.

Der Anstieg erfolgt, wie bereits beim Übergang zur Keinprechthütte angeführt, über den Gollingwinkel zur Querung nach links über Schutt- und Schneefelder hinaus, bis eine Reihe von Schrofenrinnen und Felsstufen gerade aufwärts leiten, sodass man rasch an Höhe gewinnt.

Nach einer weiteren Querung nach rechts sind einige höhere Felsstufen und Rippen zu übersteigen, die den Aufstieg auf den Nordwestgrat unmittelbar vor dem Gipfel vermitteln.

Quelle: Wanderführer Dachstein-Tauern. Zusammengestellt von Toni Breitfuss, 7. Auflage 2003/2004

Weitere Informationen