3. Etappe

Keinprechthütte - Gollinghütte

Von der Keinprechthütte zur Gollinghütte

Startpunkt: Keinprechthütte
Ankunftspunkt: Gollinghütte
Wegnummer: 702
Schwierigkeitsgrad: Keine Zuordnung

Gehzeit: 6 Stunden - 9 Stunden
Wegbeschaffenheit: Schotter, Wald, Wiese, Almboden
Ausrüstung: Wanderschuhe

Begehbar in folgenden Monaten: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Tourenbeschreibung:

Die Etappe von der Keinprechthütte zur Gollinghütte ist eine sehr lange Etappe.

Von der Keinprechthütte ausgehend folgen wir dem Weg Nr. 702 durch ein großes Kar bis wir eine Weggabelung erreichen. Wir folgen weiter dem Weg Nr. 702 entlang der sogenannten Zirbenböden mit einem zuletzt recht steilen Anstieg zur Trockenbrotscharte (2.237 m).

Zwei Wegvarianten bieten sich an: Der Weg führt nun wieder anfangs recht steil abwärts zur Landawirseehütte. Jahreszeitlich bedingt kann im Hochsommer alternativ der Höhenweg, der entweder von der Landawirseehütte oder kurz oberhalb der Hütte abzweigt, benützt werden. Sollte der Höhenweg gesperrt sein, folgt nun der Normalweg dem Hüttenzufahrtsweg bis zum inneren Göriachwinkel. Von hier windet sich nun der Steig in vielen Serpentinen nach oben zur Gollingscharte (2.326 m). Zum letzten Stück der Scharte muss ein steiles Schneefeld bzw. Geröllfeld überwunden werden.

Ab der Gollingscharte besteht nun die Möglichkeit, den Gipfel des Hochgolling (2.863 m) zu erklimmen (für Hin- und Rückweg mind. 3 Stunden kalkulieren). Für die Gipfelbesteigung ist Trittsicherheit, Schwindelfreiheit sowie alpine Erfahrung erforderlich. Bei Schlechtwetter wird von einer Gipfelbesteigung abgeraten.

Von der Gollingscharte geht es über ein Eisoder Geröllfeld in vielen Serpentinen abwärts, bis wir einen ganz ebenen Almboden erreichen, den Gollingwinkel. Umrahmt von mächtigen Bergriesen, gleicht dieser Platz einem Freilufttheater und wird daher vielfach auch als Götterplatz bezeichnet. In einer Viertelstunde wird die Gollinghütte erreicht.

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