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Ackerlspitze

Ackerlspitze

Zum Fuß der Ackerlspitze - "Das Teufelsloch am Ackerlspitz"

Vom Parkplatz in Going auf der Forststraße leicht ansteigend zur Tannbichlkapelle.

Startpunkt: Going
Ankunftspunkt: Ackerlspitze
Schwierigkeitsgrad: mittel
Gehzeit: 6 Stunden
Höhenunterschied: 800 m

Von hier weiter zu einer Wegkreuzung. Nun nach rechts über Harraslangern zur Graspoint-Nieder­alm (1.075 m). Dann an der unteren Regalm (1.003 m) vor­bei und danach ansteigend durch den Wald zum Schleier­wasserfall oder Granderfall (1.200 m) unterhalb der Grander Hochalm.

Vom Wasserfall führt links ein Steig am Fuß der Felswände entlang durch einen Wald zu einer Weggabe­lung (eher mühsam), die man hinter dem Stiegenbachwas­serfall erreicht. Danach steigt man rechts über eine Fels­stufe auf einen Almboden und von hier aus links auf einen Grashang. Dann wandert man nach rechts zur Ackerlhütte. Von der Ackerlhütte führt der Weg in Serpentinen über ei­nen zum Teil mit Latschen bewachsenen Hang zum Wil­den-Kaiser-Steig unterhalb der Ackerlspitze.

Abstieg wie Aufstieg:

Entlang des Wilden-Kaiser-Steiges zur Wilderer-Kanzel und zum Baumgartenköpfl (1.572 m). Von dort aus steigt man zur Gaudeamushütte ab. Danach führt ein Weg über die Tannbichlkapelle wieder zum Parkplatz zurück.

Sagenhaftes:

Am Südabhang des Kaiserberges hauste vor vielen Jahren ein Bauer. Die Sonne be­schien ihm ein schönes Gut, das schuldenfrei sein Eigen war. Was sie aber nicht beschien, das waren ein paar Säcke voll harter Taler, die er in seinem Keller wohl verborgen hatte; denn der Bauer war ein ar­ger Geizhals. Arme hatten nichts zu erwarten. Sogar den eigenen Leuten gegenüber war er hartherzig.

Eines Tages erinnerte er sich, was die Leute erzählten: dass droben am Geröll unter der Ackerlspitze vom Teufel verlorene Goldfüchse lägen, die man nur aufheben und heim tragen müsse. Als der Leibhaftige einmal mit der Geld- und Goldkiste des Ritters von der Velbenburg (die­se bezeugte Burg am Niederkaiser lässt sich nicht mehr genau lo­kalisieren) nach der Ackerlspitze floh, sprang ihm beim Einstieg in den Fels der Kistendeckel und die Hälfte des Schatzes fiel hin­ab auf das darunter liegende Geröllfeld.

Dieser Sache wollte der Bauer nun auf den Grund gehen. Zweimal stieg er hinauf, brach­te aber nichts heim. Seiner Frau erzählte er, dass er unter den Steinen den Schatz glühen gesehen, ihn aber nicht zu heben ver­mochte. Als er das dritte Mal ging, kam er nicht mehr zurück. Er hätte, meint man, den Schatz gehoben, aber der Teufel brach hoch oben ein Felsstück los, stürzte es auf den geizigen Bauern und begrub ihn mitsamt dem Schatz. Man sah ihn nie mehr. Vor­übergehende Jäger aber wollten noch oft unter einem hausgroßen Felsblock ein klägliches Stöhnen gehört haben.

Quelle: „Wandern zu Sagen und Mythen im Wilden Kaiser“ von Herbert Jenewein (Tyrolia-Verlag)

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