|
AN IHM FÜHRT KEIN
WEG VORBEI
Der Große Königstuhl ist zwar nicht der höchste der
Nockberge, aber sicherlich einer der
eindrucksvollsten Gipfel zwischen Innerkrems und Ebene Reichenau. An ihm führt kein Weg vorbei, wer die
sanfte Weite der Nockberge durchwandern will.
Die stattliche
Dr.-Mehrl-Alpenvereinshütte im Lungauer Schönfeld ist ein
günstiger Ausgangspunkt in 1.730 Meter Seehöhe. Der Weg
gegenüber auf der anderen Straßenseite führt ins
Rosanintal, wenig später zweigt der Weg 125 nach rechts
ab.
Unschwer sind die Reste des
historischen Bergbaues zu erkennen, ein eigens errichteter
Knappenlehrweg weist auf viele interessante Details hin. Das hier
abgebaute Eisenerz wurde im heute noch vorhandenen Hochofen in
Bundschuh geschmolzen und in Mauterndorf
weiterverarbeitet.
Allmählich
tritt der Weg aus den fichten- und lärchenbewachsenen Flanken
hinaus in die waldfreie Zone und führt nach einem kurzen
Steilstück auf den einladend buckeligen Stubennock (2.092
m).
Mehr oder
weniger genau auf der salzburg-kärntnerischen
Bundesländergrenze geht es aussichtsreich mit kurzen
Gegenanstiegen über den Sauereggnock (2.240 m), den
Vogelsangberg (2.207 m) und den Seenock (2.266 m)
weiter zur Friesenhalshöhe (2.246 m).
Noch ein kurzer
Abstieg in die Königstuhlscharte, aber dann steht wirklich
kein weiterer Nock mehr im Weg: Nach einer letzten halben Stunde
Gehzeit nehmen Sie Platz auf dem majestätischen Großen
Königstuhl (2.336 m) und genießen die
berühmte Aussicht.
Der Abstieg
führt wieder zurück in die Königstuhlscharte, dort
aber dem Weg 126 folgend hinab ins Rosanintal. Anfangs etwas steil,
geht es am verlandeten Rosaninsee vorbei in ein anmutiges Alm- und
Naturschutzgebiet. Besonders beachtenswert sind die Mäander im
Rosanintal, ein Produkt der eiszeitlichen Gletschertätigkeit
und des überaus geringen Gefälles. Schließlich endet
der breite Almweg wieder gegenüber der
Dr.-Mehrl-Alpenvereinshütte.
Quelle: www.nockalmstrasse.at
|