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55 METER HOHE
STAUMAUER
Das Kraftwerk Klaus wird als
Laufkraftwerk betrieben und nützt das Wasser des
Steyrflusses. Die Staumauer (Sperre) zieht sich über
die gesamte Breite des Steyrtales und ist als begehbare
Gewölbemauer mit einem Fundament von zehn Metern Stärke
bei einer Höhe von 55 Metern ausgebildet. Sie trägt auf
ihrer Krone, die eine Gesamtlänge von 210 Meter aufweist, eine
Brücke für den öffentlichen Verkehr.
Zahlreiche Spezialmessgeräte sind in die
Sperre eingebaut, die über den Zustand des Bauwerkes Auskunft
geben. Das Krafthaus mit zwei unterschiedlich großen
Kaplanturbinen befindet sich am rechten Ufer der Steyr
unterhalb der Staumauer. Oberhalb der Sperre, ebenfalls am rechten
Ufer, befindet sich das Einlaufbauwerk, durch welches das
Triebwasser über einen 121 Meter langen Stollen den Turbinen
zugeführt wird.
Ein zweiter 310 Meter langer Stollen verbindet
ein weiteres Einlaufbauwerk (siehe Bild) mit einem Auslaufbauwerk
unterhalb des Krafthauses. Im Auslaufbauwerk ist ein Verschluss
(Schütz) installiert, über den die Hochwasserabfuhr
erfolgt.
Bei Laufkraftwerken richtet sich die Stromproduktion nach der
Wasserführung der Flüsse und ist daher im Regelfall im
Sommer größer als im Winter.
Die Errichtung des Kraftwerkes hat die Entwicklung des Tourismus
äußerst positiv beeinflusst. Rund um den Klauser Stausee
gibt es zahlreiche Freizeiteinrichtungen für Jung und Alt, für
Ruhe Suchende und Abenteuerhungrige.
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