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LERNEN SIE DIE
GESCHICHTE GASTEINS KENNEN

Die Orte Gastein
und Rauris sind
für Ihren Mineralienreichtum sehr bekannt. Ein
wirkliches Prachtstück der heutigen Museumssammlung ist ein 65
cm hoher und 76 kg schwerer Bergkristall, der von dem
verstorbenen Böcksteiner Sammler Frohnwieser am Fuße des
Ankogels gefunden wurde. Weiters werden besonders schöne und
eindrucksvolle Funde aus Gastein ausgestellt.
Anhand einer geologischen Karte wird der gesamte geologische Aufbau
des Tales in Gesteinsproben gezeigt. Besonders interessant
sind die Begleitsteine des Tauernerzes mit allen nutzbaren
Gesteinen des Tales (Serpentin, Marmor, Kalkstein und
Granitgneis).
Sehr eindrucksvoll ist auch der Querschnitt einer fast 300 Jahre
alten Zirbe.
Auch der Goldbergbau hat in den Hohen Tauern eine Bedeutung. Schon die
Römer bauten damals in den Hohen Tauern Gold ab. Viele Funde aus alten Stollen
als auch Bergwerkskarten veranschaulichen das Leben der Bergknappen
und die Geschichte der Bergbaues.
Ein Teil des Museums erklärt Ihnen die Geschichte der
Jagd im Tal. Bären und Wölfe haben im
Mittelalter den Bewohnern des Tales und ihrem Vieh sehr
zugesetzt. An einem Modell können Sie erkennen, wie sie bejagt
wurden. Sehr interessant ist der im Original ausgestellte
Bärenspieß, sowie mehrere Armbrüste, die als
Jagdwaffen verwendet wurden. Weiters wird Ihnen eine
Original-Wetterhütte der Holzarbeiter aus Baumrinde mit
offener Feuerstelle gezeigt.
Natürlich darf auch die Dokumentation der Quellen in
Gastein nicht
fehlen. Im Mittelalter war der Ruhm von der Heilkraft der
Gasteiner Therme sehr weit verbreitet. Das Thermalwasser wurde
damals in offenen Holzrinnen von den Quellen zu den
Gasthäusern geleitet, später in hölzernen
Brunnenrohren, von denen einige Stücke erhalten geblieben
sind. Die interessantesten Exponate, die aus dem 19.
Jahrhundert stammen, sind alte Kurlisten und
Ehrungsbücher. Es verfügt auch über eine
umfangreiche und wertvolle Fotodokumentation aus dieser Zeit.
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