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DER SCHÜTTKOGEL
(2019 M)
Ausgehend von Oppenberg führt ein
Forstweg zur Lackenalm (1510 m), die im Sommer
bewirtschaftet ist. Hier kann man Milch und
Fleischprodukte genießen, die vorzüglich munden.
Allerdings sollte man die Jause erst am Rückweg vom
Gipfel zu sich nehmen, Ihr Körper wird es Ihnen danken.
Entlang eines gut angelegten Almsteiges geht es vorbei an
den sattgrünen Viehweiden zum Grat. Von hier aus geht man noch
ca. 30 Minuten zum Gipfel.
Bei unserer letzten Wanderung begleitete uns
eine Katze von der Lackenalm bis zum Gipfelkreuz. Beim
Rückweg vom Gipfel ließ sie sich zeitweise tragen,
da sie von der Erstbesteigung des Schüttkogels doch sehr
müde wurde. Dieser wunderschöne Aussichtsberg
heißt auch ungeübte Bergwanderer willkommen.
Auch die Pflanzenwelt hat hier einiges zu
bieten. Im Juni und Juli blühen hier Almrausch, Enzian,
Arnika usw. Einige Pflanzen haben es im Frühjahr
besonders eilig an die Oberfläche zu kommen. Zum Beispiel der
Huflattich mit seinen gelben Blüten, die
früher im getrockneten Zustand als Hustentee
verwendet wurden. Auch die Pestwurz oder der
große Huflattich genannt, ist eine der ersten Pflanzen, die im
Frühjahr an die Oberfläche gelangen. Die großen
runden Blätter erreichen einen Durchmesser bis zu 60 cm und
sind an der Unterseite mit einem hellgrauen Flaum bedeckt.
Die körbchenartigen, hell rosa Blüten sitzen auf dem
oberen Teil des bis zu 60 cm hohen Stängels. Die
Vermehrung dieser Pflanze findet ähnlich wie beim
Löwenzahn statt. Die Samenkörner hängen auf
kleinen Fall schirmen, die vom Wind vertragen werden.
In den Pestzeiten trocknete man die Wurzel und bereitete daraus
einen schweißtreibenden und fiebersenkenden Tee
zu. Heute wird die Pestwurz nicht mehr verwendet, da sie
angeblich krebsfördernd ist.
Von Oppenberg bis zum Gipfel geht man ca. 3 Stunden.
Eine schöne und stressfreie Wanderung auf den
Schüttkogel tut allen gut, meint Ihr Gerd Zeiselberger.
Quelle: Aktiv plus Unternehmerwerbung, April
2006
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