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UNSERE SEEN
In unserem Land ist die
Österreichische Bundesforste AG die mit Abstand
größte Inhaberin natürlicher Ressourcen, die im
Eigentum der Republik stehen. Rund ein Zehntel der Staats- sowie
15% der Waldfläche befinden sich in ÖBf-Besitz, damit
auch zahlreiche große Seen, bekannte Fließgewässer,
berühmte Gletscher, Natur- und Kulturdenkmäler.
Die Aufgaben des Unternehmens liegen im
Bewahren, Betreuen und nachhaltigen Bewirtschaften. Der Bogen der
Geschäftsfelder spannt sich dabei vom Stammgeschäft, der
klassischen Forstwirtschaft, über die Entwicklung von
Immobilien und die Zusammenarbeit mit Tourismus-, Freizeit- und
Wasserwirtschaft bis hin zu modernen Dienstleistungen.
In allen Bereichen ist ein Höchstmaß
an Veranwortungsbewusstsein und Kompetenz notwendig, um
ökologische, gesellschaftliche und ökonomische
Ansprüche in Einklang zu bringen.
So wie im Wald die Interessen von Jägern, Erholung Suchenden,
Sportlern, Naturschützern und Forstleuten nicht immer
deckungsgleich sind, gilt es auch an den Seen, eine Vielzahl an
individuellen und kollektiven Nutzungsformen zu ermöglichen,
gleichzeitig aber Schutzwürdigkeit und Nachhaltigkeit
zu berücksichtigen.
Durch die Ende 2001 erfolgte Übertragung
von elf Seen mit einer Gesamtfläche von fast 9.800 ha,
darunter der Attersee und die touristisch bedeutsamsten Seen
Kärntens, hat die führende Rolle unseres Unternehmens auf
diesem Gebiet eine weitere Aufwertung erfahren. Von den 24
österreichischen Seen mit mehr als 50 ha Seefläche
stehen elf in ÖBf-Besitz. Sie repräsentieren mehr als
70% der Gesamtseefläche.
Bei den Österreichischen Bundesforsten wird
nicht nur im Sinne des Ausgleichs zwischen Natur, Gesellschaft und
Wirtschaft geredet und – in Konzepten und Strategien –
geschrieben. Es wird vielmehr in der täglichen Arbeit danach
gehandelt und gelebt. Und wenn wir uns zu neuen
Unternehmenshorizonten aufmachen, neue Herausforderungen suchen und
neue Ziele stecken, vergessen wir nie den Grundsatz:
» Unsere Zukunft liegt dort, wo die
Natur zu Hause ist. «
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