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Dümlerhütte in der Wanderregion Pyhrn-Priel, die schönsten Wanderwege und Wandertouren
Eine von vielen schönen Wanderungen in der
Region führt uns heute auf die Dümlerhütte. Wir
parken unseren Wagen auf dem Parkplatz an der Hauptstraße
unterhalb des Gasthauses Sengsschmied in Roßleithen. Unser Weg
führt uns durch das Betriebsgelände der Sengsschmiede,
vorbei an den mächtigen Fludern des Werkes und immer entlang
an der rauschenden Pießling.
Wir überqueren rechts die Holzbrücke an der Pießling
und haben von dort einen Blick auf die wieder in Stand gesetzte
Stummermühle. Geradeaus nehmen wir den Weg Nr. 293 zur
Dümlerhütte, links führt der Weg zum Pießling
Urspung. Nach ein paar hundert Metern, kurz vor der
Betriebsseilbahn der Dümlerhütte, zweigt der Weg links
ab. Von nun an geht es bergauf durch den Präwald (1.227 m). An
der Roßleithenreith kommen wir zu einer prächtige
Narzissenwiese (im Juni) und machen erst mal einen kurzen Stopp um
diesen seltenen Anblick zu genießen. Eine Erfrischung an dem
Brünnlein einer alten Hütte am Wegrand kommt uns ganz
gelegen. Natürlich kann man auch die geschotterte
Forststraße zum Aufstieg benutzen, wir wählen den
kürzeren und schattigeren Weg.
An der Tommerl Alm (verfallen) kreuzt der Weg Nr. 218 vom
Gleinkersee kommend und wir marschieren auf diesem weiter. Rechts
und links können wir die Frühlingsflora in ihrer Vielfalt
betrachten. Gelbes Bergveilchen, Kugel-Teufelskralle,
herzblättrige Kugelblume, Goldfingerkraut, Schneerosen und
Alpenglöckchen, lassen mich meine Wanderung, zwecks
Fotoaufnahmen, immer wieder unterbrechen.
Endlich ist die Dümlerhütte in Sichtweite, ca. 790
Höhenmeter wurden von uns zurückgelegt. Der Blick ins
Garstnertal mit dem Sensengebirge im Rücken, das Warscheneck
(2.388 m), der Tote Mann (2.137 m), oder der Seespitz (1.574 m),
begeistern jeden, der hier oben steht.
Eine wohlverdiente Jause, Most und frisch gezapftes Bier erwarten
uns bei Berta und Wolfgang. Selbstverständlich darf der
Zirbenschnaps nicht fehlen. Alle Lebensmittel werden von hiesigen
Bauern besorgt und von der Hüttenwirtin mit viel Liebe
zubereitet.
Zahlreiche Abstiegsmöglichkeiten gibt es in die
verschiedensten Richtungen, um von hier aus wieder ins Tal zu
gelangen. Wir nehmen, gut gestärkt, den gleichen Weg ins Tal
zurück.
Ausgangspunkt:
Parkplatz Gasthaus Sengsschmied in Roßleithen
Wegnummer:
293, 218
Gehzeit:
1:30 - 2:30
Std.
Höhendifferenz:
789
m
Schwierigkeit:
Eignung:
Familie mit Kinder, Senioren
Begehbar in folgenden Monaten:
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Ausrüstung:
Berg-oder Trekkingschuhe, ev. Stöcke
Wegbeschaffenheit:
Schotter, Wald, Wiese
Besonderheiten:
Blick auf Sengsengebirge und Warscheneckstock, Toter Mann und Rote Wand, schöne Alpenflora, sehr gut bewirtschaftete Hütte, Ausgangspunkt zahlreicher Wanderungen und Bergtouren mit besonders schönen Aussichten
Anfahrt:
Wir parken unseren Wagen auf dem Parkplatz unterhalb des Gasthauses Sengsschmied in Roßleithen.