GLETSCHERTOUR
BECHERHÜTTE MIT GIPFELZIEL WILDER FREIGER 3.418
M
Vom Bergwerksmuseum Schneeberg rechts über die Brücke und
den breit ausgetretenen Bergweg folgend sanft ansteigend bis zu den
Hochweiden des Aglsboden. Der Weg Nr. 9 führt in zwei steilen
Anstiegen zu einem klammartigen Tal hinauf und zur kleinen
Grohmannhütte CAI (2.254 m).
Weiter zur nahen Teplitzer Hütte (2.586 m). Den Weg Nr. 9
weiter folgend zu den glatt geschliffenen Felsbänken. Hier
nicht den alten Spuren nach in den Moränenschutt hinunter, da
die ursprüngliche Steiganlage verschüttet und aufgegeben
ist. Stattdessen auf den blanken Felsen den Steindauben nach und
durch einige seilversicherte schmale Bachrinnen hindurch.
Vor dem Wegbeginn am steilen Becherfelsen auf 2.800 Metern erfolgt
die erste, allerdings harmlose Gletscherquerung. Darauf über
den seilversicherten Südsporn hoch zur Becherhütte (2
½ Stunden).
Ab dem Becherhaus Abstieg zum nahen
Übeltalferner (3.157 m), den blockigen Südgrat entlang
zum Vorposten Signalgipfel (3.393 m) hinauf und an der Nahtstelle
zwischen Fels und nordseitigem Eis flach weiter zum nahen
Hauptgipfel des Wilder Freiger (Gipfelkreuz, eine Stunde).