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GEO-ERLEBNIS-LEHRPFAD IN
DEN GEMEINDEN HAMING UND SAUTENS
Der Forchet ist ein weitläufiges,
bewaldetes Bergsturzgelände, das in seiner Einzigartigkeit von
Menschen nur unwesentlich verändert wurde. Die Landschaft hebt
sich scharf vom umliegenden Kulturland im vorderen Ötztal
deutlich ab.
Das vor ca. 3.000 Jahren aus der Tschirgantwand
heraus gebrochene Bergsturzmaterial in einem Ausmaß von ca.
180 m³ hat das vorderer Ötztal sichtbar bis Armach und
Sautens verschüttet.
Der Inn und die Ötztaler Ache mussten sich
mühsam einen Weg durch die Bergsturzlandschaft schaffen.
Ebenso mühevoll und zeitaufwändig war die Besiedelung des
Bergsturzwaldes durch die Pflanzen- und Tierwelt. Auch den Menschen
erging es nicht besser, zumal das ganze Gebiet von einer
chaotischen Ansammlung von Bergsturzblöcken übersäht
war.
Durch diese einmalige Bergsturzlandschft
führt zwar ein Gewirr von Wegen und Pfaden, aber ein gezieltes
Begehen dieses Gebietes ist kaum möglich. Deshalb wurde im Mai
2000 ein geologischer und naturkundlicher Lehrpfad eröffnet.
Mit dem Naturwanderpfad und einer ausgezeichneten Markierung ist es
nun möglich, den Forchet zu durchwandern und gleichzeitig
diese Landschaft kennen zu lernen. 25 Schautafel erläutern die
Geschichte der Entstehung der einzigartigen Kulturlandschaft im
vorderen Ötztal.
Es lohnt sich auch, wenn Sie diese Wanderung
auch mit einem fachkundigen Bergführer machen.
Quelle: Wanderführer Ötztal Ausgabe 2006
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