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DER SCHWEIZER
PHYSIK-PROFESSOR AUGUSTE PICCARD
Am 27. Mai 1931
musste der bekannte Schweizer Physik-Professor Auguste
Piccard und sein Assistent Paul Kipfer einen wissenschaftlichen
Ballonflug unterbrechen, bei dem sie einen neuen
Höhenflugrekord mit unglaublichen 16.000 Metern
aufgestellt hatten, und in dem kleinen und bis dato völlig
unbekannten Bergdorf Obergurgl notlanden.
Dieses Ereignis ging damals um den Globus und
kurz darauf war das mit 14 Höfen recht
überschaubare Obergurgl mit einem Schlag
weltberühmt.
Aufzeichnungen dieser Notlandung geben
die brenzlige und lebensbedrohliche Situation beeindrucksvoll
wieder: "17.50 Uhr: Wir haben nur noch für vier Stunden
Sauerstoff in der Druckflasche. 18.08 Uhr: Unbegreiflich, dass der
Ballon nicht sinkt."
Schließlich landete die zwei Ballonfahrer
gegen 21.00 Uhr im Hochgebirge: "Schönes, unbekanntes
Hochgebirge, Gondel und Ballon liegen auf einem Gletscher", so der
Eintrag von Auguste Piccard.
Heute erinnert ein Denkmal in Obergurgl an diesen denkwürdigen Zwischenfall und
ein spezieller Themenwanderweg führt Sie zu dem
einstigen Notlandeplatz.
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