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"HOHLER STEIN" UND URZEITLICHES
JÄGERLAGER
Nach dem Fund des
"Ötzi" stellte Hr. Dr. Leitner von der Universität
Innsbruck weitere Untersuchungen an. Er wies nach, daß es noch
andere steinzeitliche Jägerstationen im Ötztal z.B. am
"Hohler Stein" im Niedertal bei Vent gab. "Hohler Stein"- auf 2.050
m und nur 10 Kilometer Luftlinie von der Fundstelle des Mannes im
Eis entfernt. Beim urzeitlichen Jägerlager ergaben die
archäologischen Ausgrabungen, dass die früheste Nutzung
dieser Station auf die Zeit um 7.600 v. Chr. zurück geht und
belegt damit auch die erste Begehung des Rofentals durch den
Menschen.
Das auf 1.950 m Höhe erbaute Freilandlager
befindet sich auf einer Geländeterrasse am Zusammenfluss des
Nieder- und Rofentales. Diese beiden Täler bildeten
wahrscheinlich die natürlichen Grenzen eines ausgedehnten
Jagdreviers, das hinauf bis an den Alpenhauptkamm reichte. So
gesehen bildete dieser Platz die idealen Voraussetzungen für
eine Aufbruchstelle größerer Jagdgemeinschaften. In der
Zeit um 2.000 v. Chr. (Frühe Bronzezeit) haben Hirten dieses
Gelände als Weideplatz für ihre Schaf- und Ziegenherden
genutzt.
Ausgrabungen und Rekonstruktion des Instituts
für Ur- und Frühgeschichte der Universität Innsbruck
1995-2003.
Wegbeschreibung: Durch den Ort, über
die Brücke, direkt am Weg zu den Rofenhöfen liegt das
Freilandlager. Von dort ca. 10 Minuten weiter Richtung Martin Busch
Hütte ist die Abzweigung zum Hohlen Stein, von dort noch ca.
10 min.
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