Die Burg Güssing wurde 1157
als Wehranlage auf einem steil aufragenden
Vulkankegel errichtet und stand lange im Besitz der Familie
Batthyány. Zur Abwehr der Gefahren aus dem Osten wurde sie im
16. und 17. Jahrhundert zu einer Festung ausgebaut.
Da die strategische Bedeutung immer mehr in den Hintergrund
rückte, gab man die Burg im 18. Jahrhundert wegen der
damaligen "Dachsteuer" dem Verfall preis.
Bereits seit 1870 steht die Burg im Eigentum einer Stiftung,
welche sie nach vielen Restaurierungsarbeiten wieder in ihrem
ursprünglichen Zustand (wie vor 200 Jahren) erscheinen
lässt.