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DIE WELTWEIT EINZIGE
FUNDSTELLE DES EDELSERPENTINS
Was den malerisch gelegenen Ort Bernstein
so berühmt macht ist, dass sich hier die weltweit einzige
Fundstelle des so genannten Edelserpentins befindet. Er hat
zwar eine äußerliche Ähnlichkeit mit der
chinesischen Jade, doch ist er keineswegs verwandt mit ihr.
Die unzähligen farblichen Erscheinungen machen dieses
Silikatmineral zu einem beliebten Ausgangsmaterial für
Schmuck-, Zier- und Gebrauchsgegenstände sowie erlesene
Kunstwerke.
Der Name "Serpentin" kommt vom
lateinischen Wort "serpens", das übersetzt "Schlange"
bedeutet. Vermutlich rührt diese Namensgebung daher, dass
dieses Mineral, das zur Gruppe der Schichtsilikate
gehört, charakteristische, schlangenähnliche Zeichnungen
aufweist. Der Edelserpentin ist im "gemeinen Serpentin"
(Magnesiumsilikat vulkanischen Ursprungs) in Adern eingeschlossen.
Heute müssen schon mehr als 2000 m³ taubes Gestein
abgebaut werden, um 1 m³ des edlen, lichtdurchlässigen
Serpentins zu gewinnen. Bekannte Mineralogen bezeichnen das
Vorkommen des Edelserpentins im Südburgenland als
geologisches Wunder.
In der Steinheilkunde spricht man dem
Edelserpentin eine beruhigende und harmonisierende Wirkung zu, die
auch zu Ihrem Wohlbefinden beitragen kann. Er schützt das Herz
vor Erkrankungen, welche mit der Mineralienversorgung des
Herzgewebes verbunden sind, hierunter fallen z. B.
Herzrhythmusstörungen und Herzflimmern.
Im Felsenmuseum in Bernstein wird das
edle Material im Steinbruch sorgfältig ausgesucht und
händisch geborgen. Anschließend entstehen in der
Kunstwerkstätte mit viel handwerklichem Geschick durch
Schneiden, Meißeln, Drechseln und Schleifen eine Vielfalt von
Geschenkartikeln, Schmuck und Kunstwerken.
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