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Die Gemeinde Unterkohlstätten liegt im
nordöstlichen Teil des Bezirkes Oberwart. Die Landschaft ist
geprägt durch sanfte Hügel und Wälder und ist im
Westen durch das Bernsteiner Gebirge und im Osten durch das
Günser Gebirge eingegrenzt. Die erste urkundliche
Erwähnung erfolgte 1597. Die Großgemeinde besteht aus den
Ortsteilen Unterkohlstätten, Oberkohlstätten,
Glashütten bei Schlaining, Günseck, Holzschlag und der
Rotte Weissenbachl.
Die Namen der Ortschaften stammen
durchwegs von der Verwendung des Holzes her. In
Oberkohlstätten waren die „Köhler“ mit ihren
Kohlenmeilern zu Hause, in Unterkohlstätten die
„Kalkbrenner“, welche ebenfalls viel Holz zum
Heizen der Brennöfen brauchten, in Holzschlag wurde viel Holz
für die Herrschaft Bernstein geschlagen, und in Günseck
waren die Holzrechenmacher zu Hause. In Glashütten
wurde, wie schon der Name sagt, Glas erzeugt und später
wurde im umliegenden Wald sehr viel Holz geschlagen, welches mit
einer Waldeisenbahn nach Rechnitz auf einem Geleise abtransportiert
wurde.
Das erste Projekt des örtlichen
Naturparkvereines war die Errichtung eines
Gemeinderundwanderweges, welcher alle Ortschaften
umschließt. Es ist geplant, in allen Ortsteilen die
entsprechenden Attraktionen wieder zu errichten (Kohlenmeiler,
Kalköfen, Rechenmachermuseum, usw.).
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