Wir starten die Wanderung in
Oberkohlstätten beim Kohlstätterhof und begeben uns auf
einen markierten Forstweg (Nummer 11-eckig) - nach etwa 500m kommen
wir bei einem Kohlenmeiler vorbei - danach geht es über den
Panoramaweg, durch herrliche Buchenwälder, vorbei an
Quellfassungen bis zum Günsecker Angerl - nach einer kurzen
Rast gehen wir südwestwärts der Markierung (Nummer
11-rund) folgend zum Bremsberg (756m). Der Rundblick ist leider
durch die nun schon recht hohe Bewaldung getrübt.
Wir wandern weiter zum Hohen Stein (667m) und gehen dann durch
herrliche Buchenwälder bis zum Königsbrunnen. Hier lesen
wir an einer Schautafel die Geschichte von König Matthias
Corvinus I. von Ungarn.
Nachdem wir die Geschichte gelesen und einige Schluck von dem
Brunnenwasser, das übrigens vorzüglich mundet, getrunken
haben, wandern wir weiter über bizarres Felsgelände, bis
wir nach etwa 1/2 Stunde den Hendlstein erreichen. Die
mächtige Steinplatte beeindruckt und ähnelt einer
Tischplatte. Hier können wir wieder auf einer Schautafel die
Geschichte dieses Steins lesen. Von nun an führt unsere
Wanderung talwärts durch schöne Mischwälder - wir
wandern teilweise entlang des Königsbrunnenbaches bis wir
schließlich in einem idyllischen Tal ankommen, wo der
Königsbrunnenbach in den Glasbach fließt.
Nun gehen wir ein kurzes Stück entlang einer Asfaltstraße
nach Glashütten bei Schlaining. Vor der Ortseinfahrt sehen wir
zur rechten Hand ein liebevoll gepflegtes, altes Bergwerkssymbol
"Glück auf", welches die Stolleneinfahrt für die
frühere Glashütte kennzeichnet. Von der Glashütte
sieht man leider nichts mehr und der Stollen ist auch nicht
begehbar. Wir verlassen das Ortsgebiet von Glashütten bei
Schlaining in Richtung Oberkohlstätten und kommen nach einigen
Höhenmetern plötzlich auf eine Hochebene - von hier
genießen wir einen tollen Rundblick auf Wechsel, Hochwechsel,
tief ins Oberpullendorfer Becken bis zu den neu errichteten
Windkraftwerken in Deutschkreutz. Wir biegen an der Markierung
(Nummer 1) wieder von der Asfaltstraße ab und wandern in
Richtung Unterkohlstätter Wald bis zum Steinwandriegel (529m).
Wir wechseln wieder die Markierung (Nummer 8) und kommen zum
Kalkofen. Hier legen wir an den gemütlichen Bänken eine
Rast ein und lesen an sehr interessanten Schautafeln alles
über die Löschkalkherstellung.
Danach geht unsere Wanderung weiter bis zu einem
Biotop, wo wir uns an der sehr ausgeprägten Flora und Fauna
erquicken. Hier sehen wir auch schon die erste Station des erst vor
kurzem errichteten Kreuzweges, welcher die Ortsteile Unter- und
Oberkohlstätten über einen sehr idyllischen Weg entlang
eines kleinen Baches verbindet. Wir folgen den 14 Stationen des
Kreuzweges und kommen schließlich an unserem Ausgangspunkt in
Oberkohlstätten beim Kohlstätterhof wieder an.
Anfahrtsbeschreibung: 1. Von Wien
kommend auf der Südautobahn (A2) bis zur Ausfahrt Krumbach -
auf der Kirchschlager Straße (B55) über Kirchschlag bis
zur Kreuzung Lockenhaus - dann südwestwärts auf der
Burgenland-Straße (B50) in Richtung Oberwart bis
Weißenbachl - hier südwärts abzweigen nach
Oberkohlstätten.
2. Von Graz kommend auf der Südautobahn (A2) bis zur Ausfahrt
Lafnitztal - auf der B50 über Oberwart nach Weißenbachl
und südwärts nach Oberkohlstätten.
Senden Sie "WANDERN 7400" an 0900 40 10 50, (50cent)
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AUF DEN SPUREN VON KÖNIG CORVINUS I
Eckdaten:
Ausgangspunkt:
Oberkohlstätten, Landhotel Kohlstätterhof
Zielpunkt:
Oberkohlstätten, Landhotel Kohlstätterhof
Wegnummer:
Markierung durch Naturpark Geschriebenstein. Tipp: Wanderkarte im Kohlstätterhof besorgen.
Gehzeit:
4:00
Std.
(
Kann durch viele Erlebnisse auf der Strecke verlängert werden.
)
Tourlänge:
14,00
km
Höhendifferenz:
350
m
Schwierigkeit:
Eignung:
Familie mit Kinder, Senioren
Begehbar in folgenden Monaten:
Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember
Ausrüstung:
Normale Wanderbekleidung
Wegbeschaffenheit:
Asphalt, Schotter, Wald, Wiese
Besonderheiten:
Herrlicher Rundwanderweg, sehr geschichtsträchtig, viele schöne Rastplätze