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Wandertipps für jedermann

 

AUF IN DIE NATUR: DAS WANDERN IST NICHT NUR DES MÜLLERS LUSTWandern in Österreich © ventigo

Hunderte Kilometer Wanderwege laden in Oberösterreich zum aktiven Naturerleben ein. Egal, ob als Spaziergang mit Kind, Schwiegermutter, Erbonkel oder für die Bergfexe, die es anspruchsvoll lieben. Wandern gehört bei Herrn und Frau Oberösterreicher zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen.

Als erster historisch doku­mentierter „zweckfreier" Wanderer gilt der Italie­ner Francesco Petrarca, der 1336 mit seinem Bruder den Mount Ventoux (1900 m) be­stieg. Über viele Jahrhunderte nach ihm sind nur wenige wei­tere Wanderungen dieser Art dokumentiert. Die neue Art der Fortbewegung, das Wandern, wurde zum Symbol der aufklä­rerischen Emanzipation des Bürgertums vom Adel im 18. Jahrhundert. Danach übernah­men die Romantiker das Wan­dern und prägten das Bild bis heute.

Wandern in Österreich © ventigo Der Alltagsstress lässt heut­zutage viele Österreicher in die Natur aufbrechen. Die Route geplant, den Rucksack gepackt, die Wanderschuhe in das Auto, und ab geht es in die Freizeit. Weg von der Hektik, intensives Erleben der Natur, Vogel- und Wildbeobachtung, ohne an den Ärger im Büro zu denken. Wan­dererherz, was gibt es Schöne­res? Egal, ob Nacht-, Nackt-, Nordic-, Berg- oder Fernwande­rungen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Es muss ja nicht gleich der Jakobsweg in Spa­nien sein, für den sich die Pilger vier bis fünf Wochen Zeit neh­men müssen.

In Oberösterreich warten Wege in jeder Schwierigkeits­stufe und Länge darauf, bewan­dert zu werden.

Wie wandere ich richtig? Wander­tipps, damit Sie Ih­ren Ausflug richtig genießen können.Wandern und Naturerlebnis in den Alpen. © OÖ Tourismus

• Passen Sie Ihre Tour an die eigene Kondition an

• Keine Wanderung ohne genaue Pla­nung!

• Nehmen Sie für die Tour die richtige Ausrüstung mit - nichts Unnötiges einpacken

• Informationen über die Tour und Wetterverhältnisse einholen

• Rechtzeitig eine Rast einlegen (min­destens alle zwei Stunden eine Zehn­minutenrast einle­gen)

• Während der Tour ausreichend trinken und essen

• Niemals den mar­kierten Weg verlassen

• Bei Gefahr oder Wetterverschlechte­rung die Tour recht­zeitig abbrechen

• Eine Notfallaus­rüstung (Erste-Hilfe­-Box, Taschenlampe, Handy) gehört in je­den Rucksack.

Im Notfall ruhig bleiben und Rettung oder Bergrettung verständigen (Euro-­Notruf: 112, Bergret­tung: 140)

Quelle: OÖ Nachrichten

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