|
AUF IN DIE NATUR: DAS
WANDERN IST NICHT NUR DES MÜLLERS LUST
Wanderwege laden in aller Welt zum
aktiven Naturerleben ein. Egal, ob als Spaziergang mit Kind,
Schwiegermutter, Erbonkel oder für die Bergfexe, die es
anspruchsvoll lieben: Wandern zählt bei vielen Menschen zu den
beliebtesten Freizeitbeschäftigungen.
Als erster historisch
dokumentierter "zweckfreier" Wanderer gilt der
Italiener Francesco Petrarca, der 1336 mit seinem Bruder den
Mount Ventoux (1.900 m) bestieg.
Über viele Jahrhunderte nach ihm sind nur
wenige weitere Wanderungen dieser Art dokumentiert. Die neue
Art der Fortbewegung, das Wandern, wurde zum Symbol der
aufklärerischen Emanzipation des Bürgertums vom
Adel im 18. Jahrhundert. Danach übernahmen die
Romantiker das Wandern und prägten das Bild bis
heute.
Der Alltagsstress lässt
heutzutage viele Menschen in die Natur aufbrechen. Die Route
geplant, den Rucksack gepackt, die Wanderschuhe in das Auto - und
ab geht es in die Freizeit. Weg von der Hektik, intensives Erleben
der Natur, Vogel- und Wildbeobachtung - ohne an den Ärger im
Büro zu denken. Wandererherz, was gibt es
Schöneres? Egal, ob Nacht-, Nackt-, Nordic-, Berg- oder
Fernwanderungen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Es
muss ja nicht gleich der Jakobsweg in Spanien sein, für
den sich die Pilger vier bis fünf Wochen Zeit nehmen
müssen...
|
|
WIE WANDERE ICH
RICHTIG?
Wandertipps, damit
Sie Ihren Ausflug richtig genießen
können:
• Passen Sie Ihre Tour an die eigene
Kondition an
• Keine Wanderung ohne genaue
Planung!
• Nehmen Sie die passende Ausrüstung
mit - nichts Unnötiges einpacken
• Informationen über die Tour und
Wetterverhältnisse einholen
• Rechtzeitig eine Rast einlegen
(mindestens alle zwei Stunden eine Zehnminutenrast
einlegen)
• Während der Tour ausreichend
trinken und essen
• Niemals den markierten Weg
verlassen
• Bei Gefahr oder Wetterverschlechterung die Tour
rechtzeitig abbrechen
• Eine Notfallausrüstung
(Erste-Hilfe-Box, Taschenlampe, Handy) gehört in
jeden Rucksack.
Im Notfall ruhig bleiben und Rettung oder Bergrettung
verständigen
(Euro-Notruf: 112, Bergrettung: 140)
Quelle: OÖ Nachrichten
|