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KEESKOPF 3.081 m
Wild und unnahbar erscheint dem Wanderer das
Gradental auf den ersten Blick. Wer sich dennoch auf den Weg
hinauf zur kleinen Adolf Noßberger Hütte gemacht hat,
wird ganz sicher seinem Zauber erliegen. Herrliche
Wasserfälle stürzen gen Tal, der sonst wilde
Gletscherbach murmelt in Mäandern durch das Gradenmoos, einem
herrlichen Flachmoor, und Edelsteinen gleich schimmern die
türkis gefärbten Wasser der Gradenseen.
Wer hier noch nach Höherem strebt, wird
seinen Blick über den grandiosen Kranz aus 28 (!)
Dreitausendern, der dieses ganz besondere Tal beschützt,
richten. Und der Blick wird ganz sicher am zierlichen Felshorn des
Keeskopf hängen bleiben. Der Weg hinauf zu seiner Spitze ist
markiert und verspricht einen nicht allzu schwierigen
Gipfelgang.
Ein Entschluss, der ganz sicher nicht bereut
wird, denn über weite Strecken wandert man auf vom Gletscher
wunderbar glatt geschliffenen Felsplatten. Dem Gletscher
verdankt der Keeskopf übrigens seinen Namen.
Quelle: Nationalpark Hohe Tauern Kärnten
- Tourismus; Seven Summits
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