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Spielmann

Spielmann © Urlaubsinformation und Tourismusverein Mallnitz

SPIELMANN 3.027 m

Der Spielmann verdankt seinen, für einen Berg doch eigenartigen Namen, der Sage vom Pasterzengletscher. Einst eine fruchtbare Hochweide, verwandelte sich diese während eines Almkirchtages – als Strafe für die in ihrem Reichtum übermütig gewordenen Heiligenbluter – durch ein schreckliches Unwetter in einen eisstarrenden Panzer. Und viele der ausgelassen feiernden "Kirchtagler" erstarrten auf ewig zu Stein – wie eben der Spielmann und seine Nachbarn, die Racherin und der Kapuziner.

Ein verwunschener Berg also, dessen Geschichte von uns Demut vor der Natur einfordert. Und im Angesicht seiner Majestät des Großglockners mit einem überaus lohnenden, aber nicht ganz leichten Anstieg lockt. Zuerst über blumenreiche Bergwiesen, taucht man beim Pfandlschartensee in eine geradezu urweltliche Hochgebirgswildnis ein.

Von hier wird mit Respekt der markante Westkamm erklommen, der immer steiler und kurz seilgesichert auf den Gipfel leitet. Wer noch nicht genug hat, folgt weiter dem "Klagenfurter Jubiläumsweg" bis zum Hochtor an der Glocknerstraße und wird diesen Gang über den Wolken nicht bereuen!

Quelle: Nationalpark Hohe Tauern Kärnten-Tourismus; Seven Summits

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  am 10.01.09 | Quelle: wetter.at | Stand: 10.01.09, 04:00  
 
 
 
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  SPIELMANN  
 
 

Eckdaten:

Ausgangspunkt: Alpincenter Glocknerhaus
Zielpunkt: Gipfel Spielmann
Wegnummer: 702
Gehzeit: 2:00 Std. ( 5 Stunden mit Variante Hochtor )

Schwierigkeit: Schwierigkeitsstufe rot (mittel)

Trittsicherheit erforderlich; kurze seilgesicherte Stelle vor dem Gipfel - ohne Klettererfahrung Besteigung mit staatl. gepr. Bergführer empfohlen!

Begehbar in folgenden Monaten:

Juli, August, September

Ausrüstung:

Wanderschuhe, feste Schuhe

Wegbeschaffenheit:

Wiese, Almboden

Besonderheiten:

VARIANTE HOCHTOR: Vom Gipfel weiter am windgeschliffenen Nordostkamm bis kurz unter den Kloben (2.938 m). Südlich des Hauptkammes und am Rande des kleinen „Keeses“ bis in die Brennkogelscharte (2.634 m). Nun wieder direkt am Kamm und ab der Bretterscharte

Quelle/Autor:

Nationalpark Hohe Tauern Kärnten, Seven Summits

Weitere Literatur:

WK 225
 

 
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