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SPIELMANN 3.027
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Der Spielmann verdankt seinen, für einen
Berg doch eigenartigen Namen, der Sage vom
Pasterzengletscher. Einst eine fruchtbare Hochweide,
verwandelte sich diese während eines Almkirchtages – als
Strafe für die in ihrem Reichtum übermütig
gewordenen Heiligenbluter – durch ein schreckliches Unwetter
in einen eisstarrenden Panzer. Und viele der ausgelassen
feiernden "Kirchtagler" erstarrten auf ewig zu Stein – wie
eben der Spielmann und seine Nachbarn, die Racherin und der
Kapuziner.
Ein verwunschener Berg also, dessen Geschichte
von uns Demut vor der Natur einfordert. Und im Angesicht seiner
Majestät des Großglockners mit einem überaus
lohnenden, aber nicht ganz leichten Anstieg lockt. Zuerst
über blumenreiche Bergwiesen, taucht man beim
Pfandlschartensee in eine geradezu urweltliche
Hochgebirgswildnis ein.
Von hier wird mit Respekt der markante
Westkamm erklommen, der immer steiler und kurz seilgesichert
auf den Gipfel leitet. Wer noch nicht genug hat, folgt weiter dem
"Klagenfurter Jubiläumsweg" bis zum Hochtor an der
Glocknerstraße und wird diesen Gang über den Wolken nicht
bereuen!
Quelle: Nationalpark Hohe Tauern
Kärnten-Tourismus; Seven Summits
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