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Startpunkt: Pfarrkirche St. Wolfgang oder
jeder andere Ort am Wolfgangsee.
Schwierigkeit: leicht
Höchste Wegstelle: Kapelle am Falkenstein, 735 m
Wegbezeichnung: mit Wegtafeln gekennzeichnet
Charakter: 19 km Asphalt, 8 km Schotterweg
1. Abschnitt von St. Wolfgang nach St.
Gilgen, 9 km
Vom Start bei der Kirche in St. Wolfgang geht es
auf der Straße gegen Westen, dann entlang des Sees zur
Ortschaft Ried (3 km). Hier zweigt man rechts von der Straße
ab und auf einem ansteigenden Wanderweg kommt man zur höchsten
Wegstelle bei einer Kapelle (735 m), dann geht es leicht
abwärts zur idyllisch gelegenen Falkensteinkirche und in der
Folge nach Fürberg. Auf sehr schönem Wanderweg direkt am
Seeufer kommt man zu den schmucken Häusern von Brunnwinkl,
dann geht es kurz bergauf zur alten Mondseer-Straße, die von
stattlichen Villen gesäumt wird. Sobald die Straße den
Wald verlässt, breitet sich rechts der schöne Park des
Hotels Billroth aus. Nun geht es ein kurzes Stück steil den
"Sonnbichl" hinunter. Am Sonnplatz laden Sitzbänke und der
herrliche Blick auf die Strobler Berge zu einer Rast ein. Der Weg
führt nun am Hallenbad und Strandbad vorbei, zur Kirche von
St. Gilgen (km 9). Von dort gelangt man durch die Ischler
Straße wieder zum See, wo sich neben dem Fischerwirt die
Anlegestelle der Linienschifffahrt befindet. Von hier kann man
gegebenenfalls mit dem Schiff wieder nach St. Wolfgang zurück
fahren.
2. Abschnitt von St. Gilgen nach Strobl, 12
km
Entlang der Seepromenade kommt man zur
Ortseinfahrt Süd, dann geht es auf dem asphaltierten Fuß-
und Radweg, meist neben dem Seeufer zum Gasthaus Gamsjaga. Dort
verlässt der Wanderweg die Bundesstraße und führt
durch die Ortschaften Gschwand und Farchen zum Staudachwald, einem
schönen Mischwald, der gequert wird, worauf man die Ortschaft
Abersee-Reith erreicht und in der Folge zum Zinkenbach kommt (bei
km 16). Hat man den Zinkenbach auf der Seilbrücke
überquert, steht man auf Strobler Gemeindegebiet. Schnurgerade
geht der Weg nun weiter auf der ehemaligen Bahntrasse der
Salzkammergut-Lokalbahn. Nach 1 km kommt man wieder direkt zum See
und zur Schiffsanlegestelle Gschwendt, von wo man mit dem
Linienschiff alle Stationen der Wolfgangsee-Schifffahrt anfahren
kann.
Auf einem Gehweg geht es neben der
Zufahrtstraße 500 m weiter, dann zweigt man links ab und kommt
bald darauf zu einem schön gelegenen Gehöft, dem
Pitznerbauer. Auf dem Seeweg läuft man nun zum Wassbad
(Gemeindebad) und bald darauf gelangt man zum Naturschutzgebiet
Blinklingmoos, einem mächtigen Hochmoor. Vom Ostende des
Moores ist es nicht mehr weit zu den ersten Häusern von Strobl
und zur Pfarrkirche. An der Seepromenade gibt es wieder eine
Anlegestelle der Linienschifffahrt.
3. Abschnitt von Strobl nach St. Wolfgang, 6
km
Von der Pfarrkirche läuft man auf der
Seepromenade weiter zur Klausbrücke mit der Seeklausanlage,
die den Abfluss der Ischl und somit den Seespiegel reguliert. Der
Wanderer verlässt nun die offizielle Laufstrecke (diese
führt rechts auf der Straße um den felsigen
Bürglstein herum) und hält sich entlang des Seeufers und
kommt so bald zu einem Lapidarium. Dies ist eine Sammlung von
Steinen aus dem Gebiet rund um den See. In der Folge führt der
Laufweg – teils auf Holzbrücken direkt über dem
Wasser – entlang der Felswände des Bürglsteins nach
Berau, wo man wieder mit der ursprünglichen Laufstrecke
zusammentrifft. Auf einem eigenen Geh- und Radweg neben der
Straße geht es dem Ufer entlang zu den ersten Häusern von
St. Wolfgang und bald darauf wird der Ausgangspunkt, die
Pfarrkirche in St. Wolfgang, wieder erreicht.
Quelle: www.wolfgangsee.at
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