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Kluges Köpfchen bewahren

KLUGES KÖPFCHEN BEWAHREN

Gemüse © Ventigo GmbHEin voller Bauch studiert nicht gern, aber auch leere Energietanks verhindern kraftvolles Durchstarten. Die Leistungsfähigkeit kann durch die Ernährung beeinflusst werden.

Zur richtigen Zeit das Richtige essen. Auch wenn die Mahlzeitenplanung von Vorlieben und Gewohnheiten abhängt, so gibt es doch einige Grundregeln für optimales Brainfood für Schulkinder und Studenten. Für Kinder sind fünf kleinere Mahlzeiten oft besser als drei üppige Portionen. Ihre Energiespeicher sind kleiner als die von Erwachsenen. Daher reagieren Kinder auch empfindlicher auf Blutzuckerschwankungen. Zu lange Esspausen führen zu Heißhunger und dieser wiederum zu unkontrolliertem Mehressen.

Das Frühstück hilft die aufgebrauchten Batterien wieder zu laden. Fällt dieses aus, fehlen am Vormittag wichtige Nährstoffe für Leistung und Stressabwehr.

Die richtigen Kohlenhydrate (aus Getreide und Obst) sorgen für einen lang anhaltenden konstanten Blutzuckerpiegel und liefern Vitamine und Mineralstoffe. Zusätzlich sorgt eine kleine Eiweißportion wie etwa fettarmer Käse, Joghurt oder Milch dafür, dass genügend Botenstoffe im Gehirn für Wachheit und Aufmerksamkeit gebildet werden.

Brainfood zum Frühstück beinhaltet also Getreide, Obst und fettarme Milchprodukte. Müsli, Vollkornbrot mit Käse oder Topfenaufstrich sind gut. Dazu viel trinken.

WASSER STATT SÜßER LIMO

Wasserflaschen © PixelQuelle.deFür zwischendurch reicht ein Stück Apfel oder ein Glas Milch. Optimal ist eine Schuljause kombiniert aus Brot mit Butter und belegt mit magerem Schinken, fettarmer Wurst, frischem Obst oder Gemüserohkost sowie ein Milchprodukt. Der Griff zu Schokoriegel, Waffeln etc. ist der falsche, weil diese Lebensmittel im Schnitt zu fettreich und zu süß sind. Ausreichend Flüssigkeit in Form von Mineralwasser, ungesüßten Tees oder gespritzten Fruchtsäften soll immer zur Verfügung stehen. Milchmixgetränke eignen sich als Zwischenmahlzeiten.

Fruchtnektare und picksüße Limos sind als Getränke nicht nur wegen des hohen Zuckergehalts nicht zu empfehlen sondern der regelmäßige Genuss von säurehaltigen Soft-Drinks wie Cola, Limonaden, Eistees verursacht laut Zahnärzten Schmelzerosionen an den Zähnen. Auch wenn auf dem Flaschenetikett "zuckerfrei" oder "ohne Zuckerzusatz" steht ist der Zahnschmelz gefährdet, wenn alternativ Glukosen, Fructosen, Maltosen und Sirups eingesetzt werden. Mundbakterien wandeln sie in organische Säuren um, die den Schmelz bei ausreichender Einwirkzeit schädigen.

Quelle: Knackig g'sundes, OÖNachrichten vom 30.05.2007, Autorin: Christine Radmayr

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