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KLUGES KÖPFCHEN
BEWAHREN
Ein voller Bauch studiert
nicht gern, aber auch leere Energietanks verhindern kraftvolles
Durchstarten. Die Leistungsfähigkeit kann durch die
Ernährung beeinflusst werden.
Zur richtigen Zeit das Richtige essen. Auch wenn
die Mahlzeitenplanung von Vorlieben und Gewohnheiten abhängt,
so gibt es doch einige Grundregeln für optimales Brainfood
für Schulkinder und Studenten. Für Kinder sind fünf
kleinere Mahlzeiten oft besser als drei üppige Portionen. Ihre
Energiespeicher sind kleiner als die von Erwachsenen. Daher
reagieren Kinder auch empfindlicher auf Blutzuckerschwankungen. Zu
lange Esspausen führen zu Heißhunger und dieser wiederum
zu unkontrolliertem Mehressen.
Das Frühstück hilft die aufgebrauchten
Batterien wieder zu laden. Fällt dieses aus, fehlen am
Vormittag wichtige Nährstoffe für Leistung und
Stressabwehr.
Die richtigen Kohlenhydrate (aus Getreide und
Obst) sorgen für einen lang anhaltenden konstanten
Blutzuckerpiegel und liefern Vitamine und Mineralstoffe.
Zusätzlich sorgt eine kleine Eiweißportion wie etwa
fettarmer Käse, Joghurt oder Milch dafür, dass
genügend Botenstoffe im Gehirn für Wachheit und
Aufmerksamkeit gebildet werden.
Brainfood zum Frühstück beinhaltet
also Getreide, Obst und fettarme Milchprodukte. Müsli,
Vollkornbrot mit Käse oder Topfenaufstrich sind gut. Dazu viel
trinken.
WASSER STATT
SÜßER LIMO
Für zwischendurch reicht ein
Stück Apfel oder ein Glas Milch. Optimal ist eine Schuljause
kombiniert aus Brot mit Butter und belegt mit magerem Schinken,
fettarmer Wurst, frischem Obst oder Gemüserohkost sowie ein
Milchprodukt. Der Griff zu Schokoriegel, Waffeln etc. ist der
falsche, weil diese Lebensmittel im Schnitt zu fettreich und zu
süß sind. Ausreichend Flüssigkeit in Form von
Mineralwasser, ungesüßten Tees oder gespritzten
Fruchtsäften soll immer zur Verfügung stehen.
Milchmixgetränke eignen sich als Zwischenmahlzeiten.
Fruchtnektare und picksüße Limos sind
als Getränke nicht nur wegen des hohen Zuckergehalts nicht zu
empfehlen sondern der regelmäßige Genuss von
säurehaltigen Soft-Drinks wie Cola, Limonaden, Eistees
verursacht laut Zahnärzten Schmelzerosionen an den
Zähnen. Auch wenn auf dem Flaschenetikett "zuckerfrei" oder
"ohne Zuckerzusatz" steht ist der Zahnschmelz gefährdet, wenn
alternativ Glukosen, Fructosen, Maltosen und Sirups eingesetzt
werden. Mundbakterien wandeln sie in organische Säuren um, die
den Schmelz bei ausreichender Einwirkzeit schädigen.
Quelle: Knackig g'sundes, OÖNachrichten
vom 30.05.2007, Autorin: Christine Radmayr
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