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AUF DEN EINSAMEN
HÖHEN ZWISCHEN INN UND LECH
Hintere / Östliche Dremelscharte;
Ausdauer, Bergsteigerische Erfahrung, Klettertechnik im Ansatz,
Schwindelfreiheit und Kraft muss man für diese Etappe
mitbringen. Dafür lohnt sie mit Eindrücken, die für
ein ganzes Arbeitsjahr reichen. Bergführer wählen
Touren-Teilnehmer für den Übergang von der Hanauer zur
Württemberger Hütte mit Bedacht aus. Eine einzige
ungeübte Person bringt in dieser Region die gesamte Gruppe in
höchste Bergnot.
Nicht ohne Grund befinden sich in der Nähe
fast aller Hütten Klettergärten oder wie bei der
stattliche Hanauer Hütte – tolle
Boldermöglichkeiten an großen Blöcken gleich hinter
dem Haus. Man wählt Route Nr. 625 Richtung Steinseehütte,
bewältigt den ersten steilen Anstieg und erreicht den Kessel
zwischen Dremelspitze und kleine Schlenkerspitze. Über einen
zunehmend interessanter aber auch gefährlicher werdenden Weg
arbeitet man sich die östliche Dremelscharte hinauf.
Hier lohnt der beeindruckende Blick zurück
in die bizarre Felsenwelt. Eine enge steile Abstiegsrinne
führt zum kristallklaren Steinsee und eine halbe Stunde
später zur kleinen romantisch gelegenen Steinseehütte.
Diesen Teil des Weges beschreiben Kenner als den schönsten des
gesamten Lechtaler Höhenweges: imposant und einsam. Sie
empfehlen die Übernachtung in der Steinseehütte mit
Sonnenuntergangsmarsch (1 Stunde) auf die Steinkarscharte.
Drei Übergänge mit steilem Abstieg
trennen die Steinseehütte vom Etappenziel. Als erstes die
Steinkarscharte – ihr Name kommt nicht von ungefähr
– dann die schottrige Roßkarscharte und das
Gebäudjoch. Zuletzt geht es über Grashänge und zum
Württemberger Haus.
Auf
den einsamen Höhen zwischen Inn und Lech (PDF-Datei mit 1.1
MB)
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