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AUF DEN EINSAMEN
HÖHEN ZWISCHEN INN UND LECH / WESTLICHE
DREMELSCHARTE
Vordere / Westliche Dremelscharte; Ausdauer,
Bergsteigerische Erfahrung, Klettertechnik im Ansatz,
Schwindelfreiheit und Kraft muss man für diese Etappe
mitbringen. Dafür lohnt sie mit Eindrücken, die für
ein ganzes Arbeitsjahr reichen. Bergführer wählen
Touren-Teilnehmer für den Übergang von der Hanauer zur
Württemberger Hütte mit Bedacht aus. Eine einzige
ungeübte Person bringt in dieser Region die gesamte Gruppe in
höchste Bergnot.
Nicht ohne Grund befinden sich in der Nähe
fast aller Hütten Klettergärten oder wie bei der
stattliche Hanauer Hütte — tolle
Boldermöglichkeiten an großen Blöcken gleich hinter
dem Haus.
Für die Vordere/Westliche Dremelscharte
beschreitet man Route Nr. 601. Über weite Almböden
erreicht man den die Ausläufer des Schuttkars und steigt steil
auf zur Vorderen/Westlichen Dremelscharte. Hinunter geht es
abermals „zackig“ durch Geröll und entlang einer
steilen Wiese zu den Almböden des Steinsees. Nicht nur
Kletterer turnen in den Kalkwänden nahe des Sees, sondern auch
Steinböcke. Diese eleganten kräftigen Bergbewohner
ließen sich schon auf dem Herweg mit etwas Glück
erspüren. Durch die Ruhe und Einsamkeit entlang Lechtaler
Höhenweges ergibt sich besonders hier die Chance, Rudeln von
Steinböcken mit freiem Auge zu beobachten.
Drei Übergänge mit steilem Abstieg
trennen die Steinseehütte vom Etappenziel. Als erstes die
Steinkarscharte — ihr Name kommt nicht von ungefähr
— dann die schottrige Roßkarscharte und das
Gebäudjoch. Zuletzt geht es über Grashänge und zum
Württemberger Haus.
Auf
einsamen Höhen zwischen Inn und Lech /
Westliche Dremelscharte (PDF-Datei mit 1.5 MB)
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