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JUBILÄUMSKLETTERSTEIG
Der 1991 errichtete "Jubiläumsklettersteig"
über den Südgrat auf den Eselstein (auch als
Feisterkarspitze bezeichnet, 2.556 Meter Seehöhe) erfüllt
alle Anforderungen des routinierten Klettersteig-Fans: Sonnige
Lage, steilste und abwechslungsreiche Steiganlage, kurzer Zustieg
vom Guttenberghaus und nach dem Klettern ein
problemloser Abstieg. Ein toller hochalpiner Klettersteig für
erfahrene Bergsteiger. Für Ungeübte und Kinder ist er
nicht geeignet, da er stellenweise sehr anstrengend und ausgesetzt
ist.
Zustieg:
Vom Hotel Feisterer führt ein gut
markierter Wanderweg (Nr. 616) zum Guttenberghaus. Von hier Richtung Gruberscharte auf dem
Höhenwanderweg Nr. 618 und nach etwa 20 Minuten Abzweigung
(Tafel) des Geröllsteiges rechts aufwärts zum Einstieg
(Tafel beachten). Bis hierher sind es vom Guttenberghaus insgesamt 30 Minuten.
Steigverlauf:
Auf der linken Seite führt der Klettersteig
in einer Rinne aufwärts, quert dann auf brüchigem Gestein
nach rechts und führt weiter über einen steilen
Grataufschwung empor. Über den Grat (zunächst flach,
danach wieder steilerer Aufschwung) erreicht man den großen
Turmaufbau. Über die nun folgenden Platten hält man sich
links (schwierig!) und kommt so in die markante Kaminverschneidung
und über einen sehr ausgesetzten Steigabschnitt auf den
Turmgipfel. Eine einfache Kletterei über den Grat und ein
letzter Steilaufschwung führen zum Ausstieg. Von hier aus
richtet sich der Klettersteig nach links zum Westrücken und
man erreicht in kurzer Zeit den Gipfel des Eselsteins.
Vorsicht ist vor allem am Beginn des
Klettersteiges geboten; hier herrscht erhebliche Steinschlaggefahr.
Der Jubiläumsklettersteig ist durchgehend mit einem Stahlseil
gesichert.
Abstieg:
In der Ostflanke des Eselsteins zum markierten
Weg Nr. 674 und über die Feisterscharte zurück zum
Guttenberghaus. Die Gehzeit beträgt rund 40
Minuten. Der weitere Abstieg erfolgt auf dem selben Weg wie der
Anstieg.
Quelle: Klettersteige & leichter Fels Österreich Ost,
5., erweiterte und aktualisierte Auflage April 2004, Schall-Verlag,
Wien; www.schall-verlag.at
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