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EIN HAUCH VON HABSBURG UND CARREIROS DO
MONTE
In Monte haben Sie
die einmalige Gelegenheit, Madeiras Hauptstadt Funchal aus der
Ferne zu betrachten.
Die große Stadt wirkt plötzlich klein
und erinnert mit seinen weißen Häuschen ein wenig an
Nizza oder Cannes.
Auf einer kleinen Anhöhe gelegen, strahlt
Ihnen die Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte in seiner
vollen weißen Pracht entgegen.
Man könnte sich fast
fühlen, als wäre man in Österreich unterwegs, denn
hier tummeln sich die Touristen von Vorarlberg bis zum Burgenland,
um einen "alten Landsmann" zu besuchen: Hier in der Kirche von
Monte wurde Kaiser Karl der I. im Jahre 1922 beigesetzt.
Links und rechts vom Eingangsportal befinden
sich wunderschöne Azulejos, sowie eine Texttafel zur Kirche
selbst und dem berühmten Habsburger.
Der Kaiser flüchtete nach seiner
Absetzung am 19. November 1921 ins Exil nach Madeira.
Er konnte die Zeit mit
seiner Frau Zita jedoch nicht mehr lange teilen, da er am 9.
März an einer Lungenentzündung erkrankte, welcher er am
1. April 1922 erlag.
In der Kirche kann man den Sarg des
ehemaligen Herrschers gleich links vom Eingang erblicken.
Kaiser Karl 1. wurde übrigens am 3. Oktober
2004 von Papst Johannes Paul 2. selig gesprochen.
Nach dieser
österreichisch-ungarischen Kulturreise auf Madeira können
Sie sich bei einer Korbschlittenfahrt von Monte nach Funchal
wieder entspannen. Lehnen Sie sich zurück und genießen
Sie es, von zwei Korbschlittenfahrern gleich unterhalb der Kirche
Nossa Senhora do Monte 2 km in Richtung Funchal kutschiert
zu werden.
An der Endstation der Fahrt können Sie sich
die restlichen 3 km zur Hauptstadt per Taxi oder zu Fuß auf
den Weg machen.
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