Bereits in der Bronzezeit begann der Kult
am Piller: Geopfert wurden Tiere auf Steinaltären
für Götter. In der jüngeren Eiszeit
sollten dann Sachopfer wie Schmuckstücke, Münzen,
Keramiken, Fibeln und Waffen die Götter nachsichtig stimmen.
Sein Ende fand der Kultplatz mit der Ausbreitung des Christentums.
Im Archäologischen Museum Fliess kann man heute
Fundstücke vom prähistorischen Heiligtum
besichtigen.
Sie haben die Möglichkeit auf den KULT UR WEG zum
prähistorischen Brandopferplatz am Piller Sattel zu wandern.
Größtenteils ist dieser noch im ursprünglichen
Zustand erhalten geblieben. Wagenspuren sind bis heute im Fels
sichtbar. Zudem führt er auch durch das Piller
Hochmoor.