Abseits der Hauptroute von St. Johann bis nach St. Anton am Arlberg
führen überaus attraktive Regionalrouten praktisch in
sämtliche Regionen Tirols. Der Adlerweg bringt die Wanderer
dabei in alle Täler und Gebirgsgruppen des Landes.
Die Regionalrouten sind außerdem
grundsätzlich an die Hauptroute angebunden, sodass sich die
Touren ganz einfach verbinden lassen.
Von der Hauptroute kann man direkt in acht Etappen bis an den Fuß der Eisriesen in den Zillertaler Alpen wandern. Der "Abstecher" beginnt im Karwendel bei der Lamsenjochhütte, quert in Schwaz das Inntal und führt über mehrere, reizvolle Gipfel der Tuxer Alpen nach Süden ins Zillertal bei Finkenberg.
Ewiges Eis, Gletscher- und Moorseen, einmalige Hochmoore, Übergänge und Gipfel – das sind die Attribute, die den Adlerweg in den Stubaier Alpen charakterisieren.
Imst, wegen seines milden Klimas „Meran des Nordens genannt“, ist die Drehscheibe jener Etappen, auf denen man von der Hauptroute ins Ötztal, Pitztal und Kaunertal gelangt.
Einige Herausforderungen beinhalten die Adlerwegetappen im Kaunertal. Teilweise leiten sie durch beinahe wegloses, anspruchsvolles Gelände weit entfernt von der nächsten Siedlung.
Höher hinaus als in den Ötztaler Alpen kommt man am Adlerweg nirgendwo. Fast 3200 Meter hoch ist das Ramoljoch, über das der Übergang aus dem Venter Tal ins Gurgler Tal erfolgt.
Liebliche Weiler und Orte, bezaubernde, romantische Almen, Schluchten und tosende Bäche überfliegt der Adler, wenn er sich zum Flug ins Pitztal in die Lüfte schwingt.
Eine große Bergwelt im Miniaturformat umgibt das Tannheimer Tal. Grüne Matten, steile (Fels)flanken und liebliche Täler kennzeichnen die Landschaft hier im nordwestlichen Eck Tirols, das etwas versteckt hinter dem Gaichtpass liegt.
Das rund 1600 Meter hoch gelegene Bergdorf Galtür mit dem Alpinarium (Ausstellungs- und Seminarzentrum) ist Ziel der Regionalrouten, die von St. Anton am Arlberg durch das geheimnisvolle Verwallgebirge ins Paznaun führen.