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EINE TOLLE BERGWANDERUNG
ZUR SIMONYHÜTTE
Als wichtigster Anmarschweg zum Schutzhaus dient
der Dachstein-Reitweg von Hallstatt-Echerntal aus, der
über die Tiergartenhütte und das Wiesberghaus
führt. Es ist eine gut ausgebauter und gänzlich
ungefährlicher Weg, der gut markiert als Nr. 601 in die
Gletscherregion führt.
Ab dem Wiesberghaus haben Sie noch
gemütliche 1,5 Stunden zu gehen. Es bietet sich ein herrlicher
Ausblick auf das ganze Dachstein-Plateau mit
Krippenstein, Hirlatz, Ochsenkogel, Taubenkogel, Gjaidstein
und beim Weiterwandern auch auf den Dachstein . Die
Latschenbüsche werden immer weniger. Über Felsen und
Schneefelder, die das ganze Jahr über zu sehen sind, gelangen
Sie bis zum steilen Anstieg zur Simonyhütte.
Nach mehreren Serpentinen, die geschickt
in den steil anmutenden Fels gebaut sind, gelangen Sie
gänzlich ungefährlich zur Simonyhütte. Etwa 100
Meter unterhalb des Schutzhauses haben Sie das sogenannte
"Simony-Hotel" passiert. Diese Notunterkunft diente dem großen
Dachsteinforscher Prof. Simony als Unterschlupf.
Einige Höhenmeter noch, und Sie haben die
Simonyhütte und die im Jahre 1914 errichtete
Dachstein Kapelle, das höchst gelegene Gotteshaus der
nördlichen Alpenregion, erreicht.
Phänomenale Aussicht belohnt Sie für
den Aufstieg. Betrachten Sie die Gletscherzunge und die
kleinen Gletscherseen des Hallstätter Gletschers. Im
Sommer bilden sich im grün und grau schillernden Eis die
gefürchteten Gletscherspalten. Falls Sie Zeit und Lust
haben lohnt sich ein einstündiger Ausflug zum Gletscher.
(Bitte nur mit erfahrenem Bergführer!)
Im Bereich der Simonyhütte befindet sich
ein ideales Gelände zum Erlernen der alpinen
Grundkenntnisse des Bergsteigens in Fels und Eis. Sehr viele
Bergwanderer machen hier ihre ersten Schritte zum sicheren
Klettern. In der Simonyhütte stehen Ihnen jederzeit erfahrene
Bergführer zur Ausbildung bzw. zu Ihrer Betreuung zur
Verfügung.
Falls Sie den Dachstein diesmal noch
nicht besteigen wollen, gehen Sie am besten den Weg zurück,
den Sie gekommen sind, und zwar bis zur deutlich markierten
Abzweigung Nr. 650 die Sie in etwa 45 Minuten erreichen. Zur
Gjaidalm, gelangen Sie in etwa 3 Stunden. Der Abstieg ist
vorerst etwas steil. Auf dieser Wandertour kommen Sie an vielen vom
Gletscher ausgeschliffenen Steinen, zum Teil auch an welchen mit
Ammoniten, vorbei.
Verschiedene Gattungen von Enzian und
anderen seltenen Alpenblumen begleiten Sie auf dem Weg und
entschädigen Sie durch Ihre Schönheit für die
Strapazen des Aufstiegs. Nach einem beständigen Auf und Ab
gelangen Sie zur Gjaidalm und können von dort mit
der Dachsteinseilbahn ins Tal nach Obertraun fahren. Man kann
die Simonyhütte natürlich auch auf umgekehrten Weg
erreichen.
Quelle: Tourismusverband Inneres
Salzkammergut
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