Es grünt so
grün - kein Wunder in einem Nationalpark! Das Besondere
an diesem Grün ist aber, dass sich hier wahre
Besonderheiten verbergen: geheimnisvolle Quellen, fleischfressende
Pflanzen oder Löcher, in
denen ganze Bäche verschwinden ...
Auf der Ebenforstalm, einer
idyllischen Hochweide im Westen des Hintergebirges, wird dies alles
auf einem Lehrweg sichtbar.
Das Wandervergnügen beginnt
schon unten an der Krummen Steyrling: Sie marschieren auf der
Schotterstraße an einer alten Triftklause vorbei
in die winzige Siedlung Bodinggraben. Neben der renovierten
Annakapelle locken bodenständige Köstlichkeiten im
historischen Jägerhaus, das zum nahen Jagdschloss der
Grafen Lamberg gehörte. Hier biegen Sie links ab und
wandern durch den Bodinggraben zur Ebenforstalm hinauf.
Hier, am Fuß von Trämpl (1424 m) und Alpstein (1443 m)
beginnt der Themenweg „Wollgras, Alm und
Wasserschwinde": Auf der sanft abfallenden
Forststraße erfahren Sie Interessantes über die
Quellen und das Gestein der Alm. Von der Thementafel „Karst"
geht es rechts auf einem Weg, der stellenweise auf Stegen
verläuft, zu einer Wasserschwinde. Über eine
wunderschöne Wollgraswiese gelangt man ins
Ebenforster Moor. Bald ist die Almhütte wieder erreicht
und spätestens jetzt ist eine zünftige Jause angesagt.
Gestärkt wandern Sie nun wieder ins Tal
zurück.
Traditionelles Erlebnis - Sehenswertes
in der näheren Umgebung:
Nationalparkzentrum Molln: hat von Mai bis Oktober
sieben Tage die Woche geöffnet. Die Ausstellung "Verborgene
Wasser" ist auf jeden Fall sehenswert!
Maultrommel-Schaubetriebe: Das Brummeisen, wie die
Maultrommel im Volksmund genannt wird, wurde anno dazumal beim
"Fensterln" gespielt. Was heute damit geschieht, können Sie
z.B. im Traditionsbetrieb der Familie Schwarz sehen. Geöffnet:
Di. bis Fr. 10-12 und 14-17 Uhr.
Quelle: Kremstaler Rundschau, August 2005
(Text: OÖ Tourismus)