Eine
ungewöhnliche Landschaft und eine nicht
alltägliche Touren-Kombination werden Sie begeistern:
Den „klassischen" Weg ins Reichraminger Hintergebirge,
der auf der Trasse der 1971 eingestellten Reichraminger
Waldbahn verläuft, bewältigen Sie am besten mit dem
Drahtesel. Am „Wendepunkt" erwartet Sie ein
Klettersteig auf den Spuren der Holzknechte - nicht hoch
hinaus, sondern tief drunten in der „Großen
Schlucht".
Sollten Sie dabei ins Schwitzen
kommen, bietet der Reichramingbach Gelegenheit zur
Erfrischung. Es erwartet Sie eine familienfreundliche
Radwanderung ohne große Steigungen. Der darauf folgende
mäßig schwierige Klettersteig erfordert
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit - Kinder und Ungeübte
gehören deshalb ans Seil!
Zunächst radeln Sie durch das
Ortszentrum von Reichraming und weiter den Reichramingbach entlang:
erst auf Asphalt und dann - beim Anzenbachschranken rechts
abzweigend - auf der Schotterstraße. Nach vierzehn
Kilometern können Sie die felsige Engstelle der
„Großen Klause" bewundern. Nach weiteren vier
Kilometern, heißt es Hand an den Fels legen. Meist quert
man die Felsflanken nur ein paar Meter über den
glasklaren Bach, bis man das Herzstück des
Nationalparkes bei einer Brücke verlässt. Über den
Annerlsteg wandern Sie zurück. Überraschend schnell und
fast wie von selbst radeln Sie talauswärts.
Übrigens: Besonders bequem kann
man die wilde Schluchtlandschaft bei einer Kutschenfahrt mit der
Familie oder mit Freunden erleben!
Sehenswertes in der näheren
Umgebung:
Nationalpark Kalkalpen - Besucherzentrum Ennstal in
Reichraming: Waldkino, Ausstellung "Wunderwelt Waldwildnis", eine
Waldwerkstatt und vieles mehr
Kutschen- und Schlittenmuseum Gruber: Hier sehen Sie unter
anderem die Kutsche von Anton Bruckner oder den Schlitten von Josef
Werndl.
Quelle: Kremstaler Rundschau, Nr. 34 / 25. August 2005
(Text: OÖ Tourismus)
zu Beginn landschaftlich beeindruckende Radstrecke, anschließend mäßig schwieriger Klettersteig, der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert
Radstrecke: 18 km Länge