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Nationalpark-Wanderung auf die Blahbergalm

Almen im Nationalpark Kalkalpen - Blahbergalm

Abgelegen und still präsentiert sich die Blahbergalm im Reichraminger Hintergebir­ge. Naturbegeisterte Wan­derer sollten sich dieses Ziel jedoch nicht entgehen lassen.

Die Nationalpark-Alm, die auf 1040 Meter liegt, wird seit einigen Jahren von der Familie Hörmann aus Maria Neustift bewirt­schaftet. Das Almgebäude wurde seither in vielen Ar­beitsstunden liebevoll sa­niert. Die Biobauernfamilie hält dort zusammen mit anderen Bauern „Murbode­ner Rinder", eine alte Rin­derrasse, die früher im Ennstal und im Steirischen oft anzutreffen war.

Fast ausgestorben
Fast wären diese Rinder mit den schwarzen Horn­spitzen, die sich durch ihre Robustheit und wegen des hohen Fleischgehalts aus­zeichnen, ausgestorben. Die Murbodener waren frü­her ihrer harten Klauen we­gen auch als Zugtiere sehr geschätzt. Weil diese Rin­der aber weniger Milch ga­ben, wurden sie im Lauf der Zeit nicht mehr ge­züchtet und gehalten. „Die Murboden-Rinder empfehlen sich gerade im Bereich der Mutter-Kuh­Haltung", sagt Biolandwirt Konrad Hörmann. Auf­grund ihrer Robustheit würden die Tiere sehr sel­ten einen Tierarzt brau­chen, so Hörmann.

Botanische Raritäten
Wenn man der Blahberg­alm einen Besuch abstattet, sollte man sich auf eine Ta­gesetappe einstellen. Emp­fehlenswert ist die Wande­rung vom Hengstpass (Zi­ckerreith) über die Dörflmoaralm zum Ahorn­sattel. Von dort führt ein schattiger und romanti­scher Steig an den Sieben­brünn-Quellen vorbei und schlängelt sich in leichtem Auf und Ab, wenig anstren­gend, hinüber zur Blah­bergalm.

Im gesamten Wegverlauf kann man fast immer bota­nische Raritäten, seltene Schmetterlinge und manch­mal auch einen Steinadler oder die Gämsen beobach­ten. Wer eine Kombination aus Radausflug und Wan­derung bevorzugt, sollte auf dem Hintergebirgsrad­weg bis zum Nationalpark­Biwakplatz Weißwasser ra­deln. Von dort wandert man entweder über die Forststraße oder den Knap­pensteig hinauf zur Blah­bergalm.

Für den Weg vom Park­platz Zickerreith am Hengstpass über die Dörflmoaralm zur Blah­bergalm braucht man in etwa drei Stunden. Wählt man die Kombination Rad­und Wanderausflug, fährt man von Reichraming bis zum Biwakplatz Weißwas­ser etwa eine Stunde, der Fußweg hinauf zur Blah­bergalm nimmt anschlie­ßend etwas mehr als eine Stunde in Anspruch.


Quelle: OÖ Nachrichten, Rubrik "Unsere Almen", August 2005
(Text: Nationalpark Kalkalpen)

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  am 11.10.08 | Quelle: wetter.at | Stand: 11.10.08, 18:45  
 
 
 
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  BLAHBERGALM IM NATIONALPARK KALKALPEN  
 

botanische Raritäten und seltene Rinderrassen

 

Eckdaten:

Ausgangspunkt: Zickerreith in Rosenau am Hengstpass
Zielpunkt: Blahbergalm im Reichraminger Hintergebirge
Gehzeit: 3:00 Std.

Schwierigkeit: Schwierigkeitsstufe blau (leicht)

abschnittsweise stärker ansteigend

Begehbar in folgenden Monaten:

Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Ausrüstung:

Wanderausrüstung

Wegbeschaffenheit:

Schotter, Wald, Wiese, Almboden

Besonderheiten:

bemerkenswerte Pflanzen und Tiere im Nationalpark Kalkalpen

Anfahrt:

Von Windischgarsten (OÖ) oder Altenmarkt (Stmk.) auf der Hengstpass-Landesstraße bis auf den Hengstpass. Auf der oberösterreichischen Seite ca. 500 Meter vor der Passhöhe befindet sich der Nationalpark-Parkplatz beim Zickerreith.

Quelle/Autor:

Nationalpark Kalkalpen GmbH

Weitere Literatur:

WK 5501

Copyright der dargestellten Karte:

f&b cartography © FREYTAG-BERNDT u. ARTARIA KG, 1230 VIENNA, AUSTRIA, EUROPE
 

 
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