Die beschauliche
Ennser Hütte liegt auf 1295 Metern Seehöhe im
Gemeindegebiet von Großraming. Von ihr hat man einen
herrlichen Blick auf die Haller Mauern, über das
Sengsengebirge, den Traunstein bis zu den Windrädern in der
Laussa. Bei klarer Sicht sieht man im Südwesten bis zu den
Radstädter Tauern. Nirgendwo kann man sich einen
besseren Eindruck von der international geschützten
Landschaft des Reichraminger Hintergebirges und des
Sengsengebirges mit den sanften Almen, lang gezogenen
Höhenrücken, zahlreichen markanten Berggipfeln, wilden
Schluchten und tiefen Gräben machen.
Von der Ennser Hütte kann man in
einer Stunde zum Almkogel (1513m) hinauf wandern.
Dieser ist eine wahre Aussichtskanzel. Das Gebiet um den
Gipfel ist noch sehr naturnah. Deshalb findet man viele
seltene Blumen wie das Kohlröschen oder die gelben
Trollblumen. Für manche Wanderer ist aber schon das
„Achtelkreuz", das im Jahr 2003 bei der Hütte
aufgestellt wurde, Zielpunkt der Wanderung.
Auch kulinarisch hat die Ennser
Hütte einiges zu bieten. Von den körperlichen
Strapazen erholt man sich am besten drinnen in der gut
geheizten Stube. Nockerl in den verschiedenen Variationen
sind Spezialitäten, die jeden Mittwoch und Freitag
kredenzt werden. Neben der heimischen Küche sind das
ungarische Krautfleisch, Pörkölt oder Tokany,
eine ungarische Saftfleischart, ein Geheimtipp.
Aufgekocht wird von Hüttenwirt
Werner, dessen Liebe zu den verschiedenen Originalküchen
der Welt auf der Hütte spürbar wird. Auf Voranmeldung
kocht Werner für Gruppen auch Paella, nach einem
andalusischem Originalrezept. Eva, die charmante
Hüttenwirtin bedient die Gäste mit den frisch
zubereiteten Speisen und den Getränken. Ihre Liebe zur
Natur hat sie hier herauf auf die Ennser Hütte
getrieben. Ihren Marketingjob hat sie gern an den Nagel
gehängt. Vom Achtelkreuz aus erklärt sie den
Bergwanderern die umliegenden Berggipfel und
Täler.
Weg zur Ennser Hütte Die
Ennser Hütte ist vom Parkplatz Bamacher (sieben
Kilometer vom Bahnhof Großraming) in etwa einer Stunde
Gehzeit erreichbar. Sie ist von 1. Mai bis Anfang November
durchgehend bewirtschaftet.