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Etwa 30 Hausgäste wandern in bester Laune
in Begleitung des Hofhundes Lea und Pony "Mr. Ed" auf die
östliche Seite des Tambergs. Die leichte Wanderung von etwa
drei Stunden wird von der Tochter des Hauses geführt, und die
vielen Kinder haben Gelegenheit immer wieder auf dem Pony "Mr. Ed"
zu reiten.
Wir versammeln uns um 10.00 Uhr vor dem
Hoteleingang und ein langer Zug von Menschen setzt sich in
Bewegung. Schnell bilden sich Grüppchen auf dem leicht
ansteigenden, asphaltierten Weg gegenüber des Hotels, welcher
uns nach bereits 15 Minuten in den Wald führt.
Es geht ca. 45 Minuten aufwärts, immer
entlang des Sulzbaches, bis wir nach den Höfen Klein und
Großsulzbach die Anhöhe des Saukogels erreichen. Hier
erwartet uns ein einmaliger Ausblick auf das Tote Gebirge. Jetzt
kommen die ersten Wegtafeln und die Nr. 6 ist von hier aus unser
Leitweg. Es wird immer wieder eine kleine Pause zwischendurch
gemacht, damit die Nachzügler wieder zur Gruppe
aufschließen können. Nach weiteren 30 Minuten durch den
Wald, und auf etwas aufgeweichtem Boden, kommen wir auf ein
Sonnenplateau mit herrlichem Rundumblick auf das Sensengebirge,
Reichraminger Hintergebirge mit den Haller Mauern und auch auf das
Warscheneck. Die einzelnen Orte im Tal, angefangen von
Pießling über Rading, Windischgarsten , Edlbach,
Oberweng, sogar Spital und Roßleithen mit dem Wildpark
Enghagen sind sehr gut zu erkennen.
Wir halten uns an die Markierung, Weg Nr. 6 zum
„Hunger". Vielleicht gibt's da ja was zu essen! Es erwartet
uns ein sehr alter, gepflegter und romantischer Bauernhof aus dem
Jahre 1492. Weit und breit ist aber kein Hausherr/Frau zu sehen.
Von hier geht es wieder auf einer Asphaltstraße bergab, vorbei
am Gehöft Abraham mit seinem schönen Blumenschmuck vor
dem Bauernhaus und immer den reizvollen Blick auf die umliegenden
Berge und Blumenwiesen vor Augen. Taubenkropf-Leimkraut,
Vogel-Wicken, Wiesen-Flockenblumen und die ersten Zyklamen im Wald
zeigen uns bereits den Spätsommer an. Jetzt kommen wir an eine
kleine Holzhütte der Familie Schmidleitner. Hier werden uns
belegte Brote, Most und Säfte serviert. Auf der Wiese lassen
wir uns nieder und genießen die wohlverdiente Pause.
Der Rückweg dieser schönen Wanderung
führt uns, auf einem nicht markierten Weg oberhalb der hier
liegenden drei Ferienhäuser, in ein Waldstück. Es geht
aufwärts und mehrmals über kleine Bäche, man kann
aber den ausgetreten Weg gut erkennen. Für die Kinder ist es
ein Vergnügen querfeldein über Baumwurzeln und
Bächlein zu springen. Das Pony "Mr. Ed", hat es da schon etwas
schwerer und darf ohne Reiter den Waldweg gehen. Wir kommen nach
ca. 30 Minuten wieder auf einen Forstweg und nun geht es nur noch
abwärts bis wir das Hotel Gut Enghagen wieder in Sichtweite
haben. Hier gönnen wir uns auf der Sonnenterrasse
hausgemachten Kuchen und Kaffee und lassen nochmal die Wanderung
Revue passieren.
Autor und Fotos: Heidemarie Radnikow
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