|
Im äußersten Nordwesten Hessens
gelegene ragt der Naturpark mit einem Drittel seiner Fläche in
das angrenzende Bundesland Nordrhein-Westfalen hinein. Er ist
Teil des Rothaargebirges, besser bekannt unter dem Namen
Sauerland. Seine höchsten Erhebungen sind der Langenberg und
der Hegekopf, beide 843 m hoch. Ihn durchfließen die Diemel
und die Aar, ein nördlicher Zufluss der Eder.
Eine große Zahl gut markierter Wanderwege,
Fernwanderwege als auch von Parkplätzen ausgehende
Rundwanderwege erschließen die Schönheiten der
Landschaft, welche durch den Wechsel zwischen Wald und Feld, Berg
und Tal besticht. Schutzhütten, Rastplätze, Liege- und
Spielwiesen laden zum Verweilen ein.
Für die wandernde und naturverbundene Jugend ist ein
vorbildlicher Jugendzeltplatz direkt am Diemelsee zu einer
Stätte der Begegnung geworden.
Durch den Park führen mehrere historische Straßen.
So waren die sogenannte "Weinstraße“, die
"Heidenstraße", der "Heerweg" und der "Plackweg" bereits in
fränkischer Zeit wichtige Heer- und
Handelsstraßen.
Im Sommer üben die klaren Gewässer,
insbesondere die Diemel und der Diemelsee, eine besondere
Anziehungskraft auf Wassersportler und Angler aus.
Zahlreiche Abfahrtshänge, Langlaufloipen,
Rodelbahnen und die relativ hohen Niederschlagsmengen um Usseln und
Willingen erhöhen die Attraktivität der Landschaft in der
winterlichen Jahreszeit.
Die waldreiche Landschaft geht erst
südöstlich des Diemelsees Richtung Korbach in Acker-
und Grünland auf. Das Klima innerhalb des Naturparks
Diemelsee wird von Medizinern als mildes Reizklima
gepriesen.
Mittelpunkt des Naturparks ist die in den
Jahren 1920 bis 1924 zur Verminderung der Hochwassergefahr und zum
Ausgleich der Wasserführung der Weser gebaute
Diemeltalsperre mit dem 166 ha großen See. Seine
Popularität verdankt er den vielfältigen
Erholungsangeboten, die neben seinen wasserwirtschaftlichen
Aufgaben getreten sind.
Bildnachweis:
Pixelio.de
|