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FÜR JEDEN FUSS DEN RICHTIGEN
SCHUH
Wichtig ist dabei z.B. der Überpronierschuh der auf der
Fußinnenseite eine Verstärkung in der Sohle aufweist, um
das nach innen knicken beim Sport zu verhindern. Das Gegenteil muss
bei einem Supinationsschuh gegeben sein, da dieser Läufer nach
dem Auftritt nach außen knickt.
Den richtigen Leisten sollte man sich leisten. Es gibt auch unter
den guten Laufschuh-Herstellern immer mehr Schuhmodelle mit
verschieden breiten Leisten, also für schmale, mittlere oder
breite Füße!
Laufen mit Profil:
Natürlich ist es wichtig, gerade beim Laufschuh das richtige
Profil auf der Sohle zu haben!
Steht beim Wanderschuh z.B. die Rutschfestigkeit im Vordergrund und
verwendet man bei einem Hallenschuh wieder eine glatte, nicht
abfärbbare Sohle fürs Parkett, so ist bei einem Laufschuh
wiederum die Profilstärke, Härte und Stollenanordnung
für die einzelnen Anforderungen von Bedeutung. Dies wirkt sich
natürlich auch auf das Gewicht des Schuhs aus.
Der Schuh ist vergleichbar wie das Fahren mit einem Winterreifen
im Sommer am Auto. Sport ist nicht gleich Sport und Schuh
ist nicht gleich Schuh. Es gibt eine Unmenge an unterschiedlichen
Fitnessmöglichkeiten und das gute Sportfachgeschäft hat
für jeden das passende Schuhwerk. Denn nur mit dem
richtigen Schuh und entsprechender Beratung können Sie sicher
sein, lange und unbeschwert Ihren Lieblingssport ausüben zu
können.

Walking-Schuhe Beim Walking oder Nordic Walking hat
man einen längeren Bodenkontakt und ein anderes
Abrollverhalten wie beim Laufen. Die speziellen Walkingschuhe sind
daher punktgenau auf die biomechanischen Anforderungen abgestimmt.
Die größere Zehenbox sorgt für mehr Volumen und ein
durchdachtes Sohlenkonzept erlaubt das steilere Aufsetzen der
Ferse. Verschiedenste Dämpfungselemente stützen und
führen den Fuß, vor allem bei längeren und
anstrengenden Touren.
Running-Schuhe Die Belastung der Schuhe beim Laufen
ist sehr hoch. So muss beim 10-km-Lauf der Schuh eine Last von ca.
500-750 Tonnen absorbieren. Wichtig ist, dass er die Laufbewegung
unterstützt, den Aufprall dämpft und eine stabile
Abwicklung des Bodenkontaktes sichert sowie für den
notwendigen Halt beim Abstoß aus dem Sprunggelenk sorgt.
Wenn Sie auch in der kalten Jahreszeit nicht auf Ihren
Lieblingssport verzichten wollen, sollte Ihr Schuh über
GORETEX-Ausstattung und spezielle Profilsohlen verfügen, die
der Verletzungsgefahr auf rutschigem Untergrund
entgegenwirken.
• Zeit nehmen: Einen guten Schuh findet man selten in 5
Minuten. Und probieren Sie die Schuhe nachmittags oder nach dem
Laufen an, da hier die Füße etwas größer
sind.
• Vergleichen: Nehmen Sie Einlagen, alte Lieblingsschuhe und
Laufsocken mit. Der praxisnahe Vergleich macht sicher.
• Passform: Der Schuh muss ausreichend Zehenfreiraum haben
(1-2 cm), die Ferse muss einwandfrei durch den Schuh geführt
werden, die Knöchel dürfen den oberen Schuhrand nicht
berühren.
• Ablaufdatum: Untersuchungen haben ergeben, dass Lauf- oder
Walkingschuhe in ihrer Funktion bereits nach 300 gelaufenen
Kilometern durch Materialermüdung allmählich nachlassen.
Natürlich abhängig von der Pflege des Schuhes.
Spätestens aber nach 1.000 zurückgelegten Kilometern
sollten Sie sich einen neuen Schuh gönnen.
Quelle: WOHNTRAUM-LIFESTYLE MAGAZIN 2005
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