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FORELLEN- UND DONAUNIXE
ISA-WANDERUNG
Ausgehend vom Gemeindeamt Engelhartszell, folgen
Sie dem Wanderweg 670 vorbei an der Marktkirche und hinauf zur
Bundesstraße, wo er nach etwa 500 m nach links in den Wald
eintaucht. Sie kommen durch den schattigen Fichtenwald, mit immer
wieder schönen Donaueinblicken und zur
„Lugmühle“, einem Sägewerk beim Sausenden
Bach. Auf der selten befahrenen Straße nach Stadl wandern Sie
bis zum Ort Mühlbach, wo Sie dem Schild
„Forellenzirkus“ nach links folgen. 5 km der Wanderung
sind geschafft.
Der „Forellenzirkus“ der Familie Luger erfreut sich
seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Von hier aus führt
Sie der Weg leicht bergauf und Sie kommen an den Wiesen, Feldern
und Bauernhäusern von Schöfberg und Edt entlang, bis zum
Höhenort Stadl.
In Stadl, mit seiner schönen neugotischen Kirche, liegen
bereits 10 km Wegstrecke hinter Ihnen. Von hier aus eröffnet
sich Ihnen ein herrlicher Blick über das Donautal, bis hinein
in den Böhmerwald. Der Weg 670 geht bei der Kirche weiter
bergan in den Hochwald und entlang der Kreuzwegstationen zum
„Jagabild“, einer kleinen, aus Stein erbauten
Waldkapelle. Nach weiteren 20 Minuten bergauf erreichen Sie den
Haugstein-Gipfel, der mit 895 m die höchste Erhebung des
Alpenvorlandes ist. Durch den dichten Wald kommen Sie auf Forst-
und Güterwegen zur Viechtensteiner Bezirksstraße. Nach
rechts wandern Sie vorerst in Richtung Zigeunerbrunn, und dann nach
links bergab auf den Weg 672, vorbei an einem stillgelegten
Steinbruch, in dem ein „natürliches“ Biotop
entstanden ist. Der Weg nach Engelhartszell verläuft nun durch
einen Jung- und Mischwald steil bergab zum Fallauerbach.
In Engelhartszell sind 20 km geschafft. Am ehemaligen kaiserlichen
Mauthaus vorbei gelangen Sie zum Marktgemeindeamt, wo mit der
Ausstellung „Donau-Geschichten“ die
„Engelhartszeller Donau-Welt“ beginnt. Das benachbarte
„Donau-Spiel“ wartet hier mit Piratenschiff und
Kletterpyramide auf die Kinder. Das nächste Ziel auf Ihrem Weg
ist das Stift Engelszell, dem einzigen Trappistenkloster
Österreichs, das mit seiner wunderschönen Rokokokirche,
dem Klosterlikör und dem Trappistenkäse seine Besucher
erfreut. Zurück an der Bundesstraße, queren Sie zur
Schiffsanlegestelle, wo beim Polizeiboot der
„Donau-Weg“ mit dem „Nixen-Platz“ beginnt.
Bald kommen Sie zu den „Donau-Ateliers“, in denen von
Mitte Mai bis Oktober Künstler der Region ihre Werke
ausstellen.
Am „Donau-Platz“ steht eine riesige Turbine des
Donaukraftwerkes Jochenstein. Bei der Schiffsanlegestelle Wurm und
Köck finden Sie die erste schwimmende oberösterreichische
Landesausstellung „Donau“, deren
„Donau-Ausstellung“ im „Donau-Schiff“
dauerhaft untergebracht wurde.
Ein schmaler Pfad führt Sie weiter am Hochwasserbaum und
Überfuhrhäusl, der „Nassen Staatsgrenze“
entlang, und vorbei am Freibad, dem römischen Meilenstein und
zum Donaukraftwerk Jochenstein.
Beim Kraftwerk können Fußgänger und Radfahrer die
Donau überqueren. Am deutschen Ufer zeigt die
Wassererlebniswelt „Haus am Strom“ ihren Besuchern, wie
Natur und Technik, Ökologie und Ökonomie eine Symbiose
eingehen können. Den Rückweg können Sie so
gestalten, indem Sie am deutschen Ufer flussabwärts bis nach
Jochenstein, dann weiter bis zur Donaufähre wandern und von
dort aus wieder nach Engelhartszell übersetzen
können.
Quelle: Donau Oberösterreich
Werbegemeinschaft, Broschüre "Wanderrundrouten im
bayerisch-oberösterreichischen Donautal"
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