Vor oder nach der Wanderung lohnt sich ein
ausführlicher Blick auf die barocken Fassaden der
Bürgerhäuser am Marktplatz, die aus dem 15. Jahrhundert
stammen. Im Gemeindemuseum finden Sie die Goldmedaille des
Olympiasiegers von Berlin 1936 im Kajak-Zweier, Alfons Dorfner,
ausgestellt. Beim Gasthaus Haderer am Marktplatz befindet sich die
Wanderübersichtstafel.
Von dort aus wandern Sie in Richtung Schilift
und zweigen nach 500 m rechts in die Friedhofsstraße ein,
gehen weiter bis zum Friedhof und den Kreuzweg hinauf zum
Mühlholzberg. Von der Kapelle aus haben Sie einen wundervollen
Rundblick, der an klaren Tagen nach Norden bis zu den Höhen
des Böhmerwaldes, und nach Süden bis zur Alpenkette
reicht. Die Mühlholzkapelle und der Kreuzweg wurden von Alois
Johanniter, einem Leinwandhändler aus Lembach, aus Dankbarkeit
für die Errettung vor dem Ertrinken, in Auftrag gegeben.
Eingeweiht wurde Sie im Jahre 1844.
Die weitere Wanderung führt Sie über
einen Wiesenweg auf die andere Seite des Mühlholzberges,
hinunter zur Ortschaft Raiden. Von Raiden aus kommen Sie zur
Orschaft Ritzersdorf und auf einem kurzen Asphaltstück weiter
nach Lampersdorf. Ein Feldweg führt Sie nach Rehab, wo Sie ein
schöner Blick auf die Donau, und die ehemalige Papierfabrik in
Obermühl erwartet. Mit bisher etwa 4,5 gewanderten Kilometern
haben Sie die Hälfte der Wanderung bereits hinter sich
gebracht.
Auf dem beschilderten Weg geht es weiter zum Bruckwirt und auf dem
durch den Wald führenden „alten Michelweg“
(„Michel“ bedeutet Mühle) kommen Sie wieder
zurück nach Lembach.
Durch die gute Beschilderung der Wanderwege stehen Ihnen noch
etliche andere Wander-Optionen offen.
Quelle: Donau Oberösterreich
Werbegemeinschaft, Broschüre "Wanderrundrouten im
bayerisch-oberösterreichischen Donautal"